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Klopp einen Schritt vor Wembley: Stoke letzte Hürde

Fußball Klopp einen Schritt vor Wembley: Stoke letzte Hürde

Als Trainer von Borussia Dortmund musste Jürgen Klopp im Londoner Wembley-Stadion eine 1:2-Niederlage im Champions-League-Finale hinnehmen. Mit Liverpool steht er im Ligapokal vor der Rückkehr in die englische Hauptstadt.

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Jürgen Klopp will mit dem FC Liverpool ins Ligacupfinale einziehen.

Quelle: Peter Powell

Liverpool. Jürgen Klopp steht einen Schritt vor der Rückkehr ins Wembley-Stadion. Knapp drei Jahre nach der bitteren Niederlage als Trainer von Borussia Dortmund im Champions-League-Finale gegen Bayern München (1:2).

Der Coach des FC Liverpool kann am Dienstag nach dem 1:0 im Hinspiel gegen Stoke City den Einzug ins Ligapokalfinale und die Reise in die Kathedrale des Fußballs perfekt machen. "Wir haben nur ein Ziel: Wir wollen ins Finale", sagte Klopp.

Als BVB-Coach verlor er seine letzten drei großen Endspiele. Neben der Niederlage gegen die Bayern in der Königklasse und 2014 im DFB-Pokalendspiel (0:2) unterlag Klopp ein Jahr später dem VfL Wolfsburg (1:3) im Cupfinale in Berlin. Als Liverpool-Trainer will er sich nun die Chance auf den ersten Titel auf der Insel ermöglichen. "Es wird nur unvergesslich, wenn man gewinnt. Ich habe noch nie etwas über einen zweiten Platz im Ligapokal gehört. Ein Finale ist nur für den Sieger", erklärte er.

Doch erst muss die Hürde Stoke City genommen werden. Nach dem knappen 1:0 im Hinspiel beim Team des ehemaligen Bayern-Stürmers Mark Hughes, besitzen die Reds beste Chancen auf Wembley. "Wir haben die schönste Situation, die man vor einem Rückspiel haben kann. Wir haben auswärts gewonnen und spielen an der Anfield Road", teilte Klopp mit. "Ich habe gehört, dort herrscht vor allem in Rückspielen eine besondere Atmosphäre. Ich bin richtig aufgeregt."

Rückenwind für den achtfachen Rekord-Ligapokalsieger dürfte das 5:4-Spektakel vom Wochenende in Norwich geben. "Es hat uns eine Menge Vertrauen geben", erklärt Mittelfeldspieler Luca Leiva. "Wir haben jetzt die große Chance auf Wembley. Wir werden alles dafür tun, dahin zu kommen."

Doch dafür muss Klopp auch seine zuletzt so wackelige Hintermannschaft in den Griff bekommen. Nicht nur am vergangenen Samstag bettelte sein Team vor allem nach Ecken um Gegentore. "Wir haben intensiv darüber geredet. Nicht zum ersten, aber hoffentlich zum letzten Mal", antwortete der 48 Jahre alte Trainer. "Es ist nicht zu spät es zu lernen, aber es wäre jetzt die Zeit dafür".

Im zweiten Halbfinale trifft muss Stadtrivale Everton nach dem 2:1-Hinspielerfolg am Mittwoch bei Manchester City antreten. Sollte Everton ins Finale einziehen, käme es zum ersten Merseyside-Derby in einem Endspiel seit dem FA-Cup-Finale 1989. Damals siegte Liverpool 3:2.

dpa

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