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Kombinierer Rydzek mit mentaler Stärke zu siebtem Sieg

Ski nordisch Kombinierer Rydzek mit mentaler Stärke zu siebtem Sieg

Vor einer Woche erlebte Johannes Rydzek eine seiner größten Enttäuschungen. Der Kombinierer aber ließ sich nicht gehen, sondern zog die richtigen Lehren. Mit Erfolg: Beim Olympia-Test stand er wieder ganz oben.

Kombinierer Johannes Rydzek siegt in Pyeongchang und ist wieder Spitzenreiter.

Quelle: Lee Jin-Man

Pyeongchang. Johannes Rydzek hat die bittere Pleite beim Seefeld-Triple bestens verdaut und mit einem Sieg bei der Olympia-Generalprobe in Pyeongchang eindrucksvoll zurückgeschlagen.

Der Kombinierer-Weltmeister gewann am Samstag nicht nur zum siebten mal in diesem Winter, er übernahm auch wieder die Führung im Gesamtklassement, da Eric Frenzel nicht über Platz vier hinter dem Österreicher Mario Seidl und Fabian Rießle hinaus kam.

"Das war genial. Der Sprung hat gepasst und im Lauf ging es besser als gedacht", meinte Rydzek. Nach der Seefeld-Enttäuschung mit der unerwarteten Niederlage gegen Frenzel hatten die Verantwortlichen noch damit gerechnet, dass der Oberstdorfer in ein Loch fallen könnte. "Aber ich habe ja auch gesagt, dass er in den vergangenen Jahren viel dazugelernt und sich entwickelt hat. Dass er das derart souverän meistert, zeigt, dass er auf dem richtigen Weg ist", lobte Bundestrainer Hermann Weinbuch.

Rydzek hatte bereits als Zweiter des Springens hinter dem eher laufschwachen Seidl die Weichen auf Sieg gestellt. Die 26 Sekunden Rückstand lief er schnell zu und ließ den Österreicher dann das Tempo machen. Da von den Verfolgern nichts zu sehen war, sparte Rydzek viel Kraft, um dann anderthalb Kilometer vor dem Ziel für die Entscheidung zu sorgen.

Und damit auch wieder die Gesamtführung zu übernehmen. "Eric war zu früh am Schanzentisch, musste relativ frühzeitig korrigieren. Das hat ihm etwa fünf Meter gekostet. Und dann machte sich sein Schnupfen bemerkbar, er konnte nicht das Tempo machen", bemerkte Weinbuch. Er war froh, dass es diesmal nicht wieder zu einem knallharten Fight seiner Schützlinge wie in Seefeld kam. "Wir sind ja erst am Donnerstag angereist, die Jungs sind noch müde und haben deshalb heute nicht alles rausgelassen. Mussten sie aber auch nicht, der Rennverlauf ließ es zu", sagte Weinbuch.

dpa

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