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Kombinierer-Weltmeister Rydzek gewinnt in Kuopio

Ski nordisch Kombinierer-Weltmeister Rydzek gewinnt in Kuopio

Als dritter deutscher Nordischer Kombinierer hat Johannes Rydzek in diesem Winter einen Weltcup gewonnen. Grundlage war ein starker Sprung, der ihm in dieser Saison in dieser Form noch nicht gelungen war.

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Johannes Rydzek bejubelt seinen Sieg in Kuopio.

Quelle: Markku Ojala

Kuopio. Was Eric Frenzel und Fabian Rießle können, das kann auch der Weltmeister. Johannes Rydzek hat im finnischen Kuopio den Weltcup der Nordischen Kombinierer gewonnen und sich damit erstmals in diesem Winter in die Siegerlisten eingetragen.

Der Oberstdorfer hatte als Fünfter nach dem Springen die beste Ausgangsposition der deutschen Athleten und nutzte diese konsequent. Wieder einmal zum Leidwesen des Japaners Akito Watabe, dem sein Sprungsieg und 34 Sekunden Rückstand auf Rydzek nichts nutzten. Zum wiederholten Mal in dieser Saison sah er auf der Zielgeraden nur noch die Skienden eines deutschen Konkurrenten.

Rydzeks Sieg war einer mit Ansage. Nachdem es für den Doppel-Weltmeister von Falun in dieser Saison auf der Schanze überhaupt nicht gelaufen war, er dafür aber in der Loipe eine Klasse für sich ist, war am vergangenen Wochenende in Lahti der Knoten aufgegangen. Beim Sieg im Team-Sprint mit Rießle war ihm ein erster ganz starker Flug gelungen. Schon da hatte Bundestrainer Hermann Weinbuch orakelt, dass von nun an auch mit Rydzek im Kampf um Siege zu rechnen sein wird. Nur drei Tage später war es soweit.

"Seit Lahti hat er wieder Vertrauen in sein Sprungsystem. Das hat er heute prächtig gezeigt. Und was er im Laufen kann, wissen wir", lobte Weinbuch. Taktisch brauchte er dem Allgäuer nicht viel vorgeben. Er musste nur Frenzel und Rießle kopieren. Und das tat er dann auch. Rydzek lief rasch an Watabe heran, folgte ihm dann zwei Kilometer um danach mit einem kurzen Antritt die Entscheidung herbeizuführen. "Endlich hat es geklappt. Das wurde auch Zeit", sagte der Sieger.

Nicht ganz so rund lief es für Weltcup-Spitzenreiter Frenzel. Der Olympiasieger war auf der Schanze nur Zehnter geworden mit einer Minute Rückstand. Nach einer leichten Erkältung fehlte ihm am Dienstag dazu aber die Kraft. Frenzel betrieb jedoch Schadensbegrenzung. Er wurde Siebter und geht mit 143 Zählern Vorsprung auf Watabe in die vier letzten Einzelentscheidungen. Rießle verteidigte mit einem großartigen Lauf von Rang 19 kommend als Fünfter seinen dritten Rang im Gesamtklassement.

dpa

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