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Kreuzer entscheidet sich gegen Oral: KSC auf Trainersuche

Fußball Kreuzer entscheidet sich gegen Oral: KSC auf Trainersuche

Seit Sonntagmittag ist der Karlsruher SC auf Trainersuche. Zwei Tage nach dem 1:2 gegen Greuther Fürth trennte sich der abstiegsbedrohte Zweitligist von Tomas Oral. Spätestens zum Trainingsauftakt im Januar soll der neue Mann vorgestellt werden.

Der Karlsruher SC trennt sich von Tomas Oral.

Quelle: Fredrik von Erichsen

Karlsruhe. Oliver Kreuzer hat die Geduld schneller verloren als erwartet und KSC-Trainer Tomas Oral von seinen Aufgaben entbunden.

"Die sportliche Situation hat sich durch unsere Niederlage gegen Greuther Fürth und die Ergebnisse der Konkurrenz am Wochenende noch einmal verschärft. Deshalb mussten wir handeln und wollen mit dem Trainerwechsel einen neuen Impuls setzen", sagte der neue Sportdirektor zwei Tage nach dem 1:2 gegen Fürth am 15. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga.

Unmittelbar nach der Niederlage hatte sich Kreuzer - selbst erst seit dem 1. Dezember als Nachfolger des zuvor freigestellten Jens Todt wieder beim KSC - noch vor einer klaren Aussage zu Orals Zukunft bei den abstiegsbedrohten Badenern gedrückt. "Es gibt jetzt nicht die finale Aussage von mir, weder in die eine, noch in die andere Richtung. Die gibt es vielleicht Anfang der Woche", antwortete Kreuzer auf entsprechende Fragen und verwies darauf, dass die Mannschaft auf Dresden vorbereitet werden müsse.

Das soll nun interimsmäßig der bisherige U19-Coach Lukas Kwasniok übernehmen. Auch gegen Eintracht Braunschweig am 17. Dezember sitzt er auf der Bank. "Unser Sportdirektor ist beauftragt, ein Profil für den neuen Cheftrainer zu erstellen und eine geeignete Persönlichkeit auszusuchen", forderte KSC-Präsident Ingo Wellenreuther. "Der neue Cheftrainer soll bis zum Rückrunden-Trainingsauftakt Anfang Januar präsentiert werden."

Auf den neuen Mann wartet keine leichte Aufgabe. Die Stimmung in Karlsruhe ist schlecht. Vier Heimniederlagen in Serie gab es im Wildparkstadion noch nie, die nur 10 575 Zuschauer pfiffen wütend und brüllten "Oral raus".

Nur zwei der letzten 17 Zweitligaspiele gewann der KSC, auch die in diesem Zeitraum erzielten zwölf Treffer sind ein historischer Tiefpunkt in der Geschichte des Vereins. Viele Spieler sind verletzt oder angeschlagen. Nach 15 Saisonspielen steht der Verein, der noch vor zwei Jahren erst in der Relegation am HSV scheiterte und den Bundesliga-Aufstieg verpasste, auf Rang 16 der Tabelle. Die beste Platzierung in dieser Saison war Rang elf - nach dem ersten Spieltag.

dpa

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