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NFL: Aus für Vollmer - Denver und Carolina im Finale

American Football NFL: Aus für Vollmer - Denver und Carolina im Finale

Denver gegen Carolina - so lautet das diesjährige Super-Bowl-Duell der National Football-League. Denver stoppte daheim Meister New England mit dem Deutschen Sebastian Vollmer knapp. Carolina führte derweil Arizona regelrecht vor.

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Quarterback Cam Newton bejubelt seinen Touchdown für die Carolina Panthers gegen die Arizona Cardinals.

Quelle: Erik S. Lesser

Denver. Der Meister ist raus. Die New England Patriots mit ihrem deutschen Spieler Sebastian Vollmer sind auf dem Weg zum Super Bowl an den Denver Broncos gescheitert. Der Titelverteidiger verlor auswärts mit 18:20.

"Dieser Sieg war irgendwie so, wie die gesamte Saison - nicht leicht. Aber es ist ein süßer Sieg an einem schönen Tag", freute sich Broncos-Quarterback Peyton Manning.

Er gewann das Dauerduell mit Patriots-Pendant Tom Brady. Denver steht zum achten Mal im Super Bowl, Manning gelang es als erstem Quarterback der NFL-Geschichte, zwei Teams zweimal ins Endspiel zu führen. 2007 hatte er mit den Indianapolis Colts gewonnen, 2010 (Colts) und 2014 (Denver) jeweils verloren.

Im Endspiel der National Football League NFL treffen die Broncos am 7. Februar im kalifornischen Santa Clara auf die Carolina Panthers. Das beste Team der Vorrunde führte die Arizona Cardinals in einem überraschend einseitigen Match phasenweise vor und gewann 49:15.

Manning hat nun zum vierten Mal die Chance, seine zweite Meisterschaft zu holen. Dabei hat er die schlechteste Vorrunde seiner Karriere gespielt und wurde von vielen bereits abgeschrieben. Erst Anfang des Monats kam Manning von einer siebenwöchigen Fußverletzung zurück. "Ich habe immer nur von Woche zu Woche geschaut und versucht, geduldig zu bleiben", sagte Manning.

Obwohl er nicht mehr die Wucht vergangener Jahre in seinem rechten Wurfarm hat, bediente Manning zweimal in der ersten Halbzeit mustergültig Owen Daniels für zwei Touchdowns. Bei den Gästen vergab Stephen Gostkowski erstmals seit 2006 im Anschluss an einen Touchdown wieder einen Extra-Punkt.

Aufseiten der Gastgeber dominierte die Defensive. Left Tackle Vollmer und seine Nebenleute in der Offensive Line der Patriots hatten oft das Nachsehen, konnten nicht verhindern, das vor allem DeMarcus Ware und Von Miller immer wieder zu Quarterback Brady durchdrangen und ihn daran hinderten, präzise zu passen. "Denver hat die gesamte Saison über eine hervorragende Defensive gehabt. Es war schwer für uns, in unseren Rhythmus zu kommen und Punkte zu erzielen", resümierte Brady.

Im Finale trifft Pendant Manning auf den 13 Jahre jüngeren Cam Newton. Der Playmaker der Carolina Panthers spielt eine überragende Saison und hat gute Chancen, erstmals zum wertvollsten Akteur (MVP) gewählt zu werden. Gegen Arizona zeigte Newton einmal mehr die ganze Palette seiner Fähigkeiten, bereitete zwei Touchdowns vor und trug den Football zweimal selbst in die Endzone. "Ich will kein Lob, das war ein Team-Sieg. Unser Weg ist noch nicht zu Ende", betonte Newton.

Neben ihm überragte Carolinas Defensive, die vier Würfe von Cardinals-Quarterback Carson Palmer abfing und zudem zwei weitere Male in Ballbesitz kam, als sie den Gästespielmacher zu Boden riss. Die Panthers, die in dieser Saison erst ein Spiel verloren haben, stehen zum zweiten Mal im Endspiel - und gelten bei den Buchmachern als Favorit. 

dpa

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