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Oldenburg beendet Bambergs Siegesserie - ALBA in Playoffs

Basketball Oldenburg beendet Bambergs Siegesserie - ALBA in Playoffs

Oldenburgs Basketballer senden mit dem Sieg gegen Bamberg vor den Playoffs ein wichtiges Signal - der Meister ist verwundbar. Als sechstes Team macht derweil ALBA Berlin vorzeitig die Teilnahme am Viertelfinale perfekt.

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Oldenburgs Brian Qvale (r) überragte gegen Bamberg mit 31 Punkten.

Quelle: Ingo Wagner

Frankfurt/Main. Die Brose Baskets Bamberg sind auf nationalem Parkett doch schlagbar. Nach 20 Siegen endete die Erfolgsserie des deutschen Basketball-Meisters am Samstag mit dem 97:102 bei den EWE Baskets Oldenburg, die sich mit ihrem furiosen Auftritt endgültig in den Kreis der Titelfavoriten spielten.

"So eine starke Mannschaft zu schlagen, ist super. Wir wollten zeigen, dass wir konkurrenzfähig sind. Dass wir mit dem Sieg auch noch die Chancen auf einen vorderen Platz in der Tabelle erhöht haben, macht mich stolz", sagte Oldenburgs Trainer Mladen Drijencic.

Vier Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde festigten die seit nunmehr zwölf Spielen ungeschlagenen Oldenburger mit 48:12 Punkten den dritten Tabellenplatz hinter Liga-Primus Bamberg (54:6) und Vizemeister Bayern München (48:12). Das Starensemble von der Isar führte den Tabellenfünften MHP Riesen Ludwigsburg beim 100:71 regelrecht vor. Vierter bleibt Frankfurt nach einem klaren 89:51 gegen den Mitteldeutschen BC.

Als sechstes Team machte ALBA Berlin durch ein 90:68 gegen die Crailsheim Merlins vorzeitig die Teilnahme am Playoff-Viertelfinale perfekt. Dort würden die Hauptstädter nach derzeitigem Stand auf Oldenburg treffen. Die Niedersachsen sind das Team der Stunde und haben sich klammheimlich zu einem ernsthaften Titelanwärter gemausert.

Im Topspiel gegen Bamberg überzeugte der Pokalsieger von 2015 durch seine Offensivkraft. Dem hatte der Meister nichts entgegenzusetzen. "Wir haben es heute nicht geschafft, unsere Verteidigung auf ein gewisses Niveau zu bekommen. Wir waren nicht fokussiert genug, um dem inspirierten Gegner Paroli zu bieten. Bei über 100 Punkten gegen uns ist etwas komplett falsch gelaufen", analysierte Bambergs Coach Andrea Trinchieri und fügte enttäuscht hinzu: "Ich habe in meiner Karriere noch nie 102 Punkte kassiert."

Vor 6000 Fans, die die Oldenburger Arena schon lange vor dem Abpfiff in ein Tollhaus verwandelten, legten die Hausherren im dritten Viertel mit einem 10:0-Lauf zum 64:54 den Grundstein zum Sieg. Überragender Mann auf dem Parkett war Brian Qvale mit 31 Punkten. "Es war ein großes Spiel in einer großartigen Atmosphäre. Unser Plan ist aufgegangen", sagte Qvale. Der Amerikaner versenkte zwölf seiner 15 Feldwürfe und sorgte mit seinem Einsatz unter dem gegnerischen Korb für viele Offensiv-Rebounds.

Bei den Franken überzeugten Brad Wanamaker (23) und Janis Strelnieks (22); auch sie konnten die dritte Saison-Niederlage aber nicht verhindern. "Oldenburg war stark. Sie haben den Ball gut bewegt und offensiv die guten Optionen gefunden. Respekt für diese Leistung. Der Sieg ist verdient", sagte Wanamaker. Für Trainer Trinchieri kam der Warnschuss zur rechten Zeit: "Die Oldenburger waren bereits im Playoff-Modus. Wir leider nicht, deshalb werden wir im Training hart dafür arbeiten."

dpa

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