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Rebensburg holt zweites Top-Ten-Resultat des WM-Winters

Ski alpin Rebensburg holt zweites Top-Ten-Resultat des WM-Winters

Die Reise nach Nordamerika hat sich für Viktoria Rebensburg unter dem Strich gelohnt. Neben dringend benötigtem Wettkampftraining nach der Verletzungspause bringt Deutschlands beste Skirennfahrerin auch insgesamt gute Ergebnisse mit nach Europa.

Viktoria Rebensburg hat einen weiteren Top-Ten-Rang eingefahren.

Quelle: Gian Ehrenzeller

Lake Louise. Viktoria Rebensburg kommt mit dem zweiten Top-Ten-Resultat des WM-Winters zurück nach Europa.

Im Super-G von Lake Louise raste die beste deutsche Skirennfahrerin auf einen guten sechsten Platz im erst dritten Rennen nach ihrer Verletzungspause. Zufrieden schien Rebensburg mit dem Rückstand unmittelbar nach der Zieleinfahrt zwar nicht, sie schüttelte den Kopf und breitete die Arme aus. Doch mit Rang fünf in der Abfahrt und Platz 15 in der Schussfahrt tags darauf ist ihre Bilanz in den kanadischen Rocky Mountains insgesamt sehr ordentlich.

"Unter dem Strich, mit der Platzierung, kann man zufrieden sein", sagte Bundestrainer Markus Anwander der Deutschen Presse-Agentur. "Es wäre mehr drin gewesen, aber wir sehen es positiv." Rebensburg habe sich zwar über die Fehler und das verschenkte mögliche Podest geärgert, aber: "Wir sind auf dem richtigen Weg. Jeder Tag gibt ihr Sicherheit und Selbstvertrauen."

Auf Siegerin Lara Gut fehlten Rebensburg 0,76 Sekunden. Die Gesamtweltcupsiegerin aus der Schweiz verbuchte nach dem Auftaktsieg in Sölden damit ihren zweiten Saisonsieg. Den Riesenslalom in Österreich hatte Rebensburg wegen eines Schienbeinkopfbruchs noch verletzt verpasst. Der Riesentorlauf in Sestriere am kommenden Wochenende ist für die 27-Jährige nach dem enttäuschenden 19. Platz in Killington der zweite Wettkampf in ihrer Lieblingsdisziplin. "In Sestriere gehe ich davon aus, dass es deutlich besser wird", sagte Anwander.

Weil es in der Nacht stark geschneit hatte, war das Rennen zunächst verschoben und dann mit 75 Minuten Verzögerung auf einer verkürzten Strecke gestartet worden. "Es war nicht einfach, weil es ziemlich weich war. Ich habe den oberen Teil nicht gut erwischt, deswegen habe ich mich im Ziel gewundert", sagte Siegerin Gut. Hinter ihr kamen Tina Weirather aus Liechtenstein (+0,10 Sekunden) und Sofia Goggia aus Italien (+0,59) auf die Plätze zwei und drei.

Für die drei anderen deutschen Starterinnen endete die Nordamerika-Reise unbefriedigend. Michaela Wenig schied aus, Kira Weidle verpasste als 36. die Top 30 und damit Weltcup-Punkte ebenso wie Patrizia Dorsch auf Position 40.

dpa

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