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Schröder glänzt bei Atlanta-Niederlage

Basketball Schröder glänzt bei Atlanta-Niederlage

Dennis Schröder war in Topform. Doch auch 27 Punkte des 22-Jährigen reichten den Atlanta Hawks nicht zum Sieg in Cleveland. Dirk Nowitzki meldete sich derweil aus dem Urlaub - und hatte Spannendes zu erzählen.

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Dennis Schröder (M.) war von LeBron James (r) und Co. kaum zu stoppen. Dennoch verloren die Hawks.

Quelle: David Maxwell

Cleveland. Auch mit einer Galavorstellung hat Dennis Schröder die Auftakt-Niederlage der Atlanta Hawks im Playoff-Viertelfinale der NBA gegen die Cleveland Cavaliers nicht verhindern können.

Der 22-Jährige glänzte zwar mit einem Karriere-Bestwert von 27 Punkten, dennoch mussten sich die Hawks dem Vorjahresfinalisten um Basketball-Superstar LeBron James am Ende mit 93:104 geschlagen geben.

Schröder führte die Aufholjagd der Gäste mit insgesamt fünf Dreiern an und sorgte so entscheidend mit dafür, dass Atlanta einen Rückstand von 18 Punkten wettmachte und im Schlussviertel sogar in Führung ging (80:79). Allerdings leistete sich der Nationalspieler in der Endphase auch einige unnötige Ballverluste, die vor allem James nutzte. Der Ausnahmespieler kam am Ende auf 25 Zähler.

"Ich denke, wir können besser spielen", sagte Atlantas Trainer Mike Budenholzer nach der Niederlage gegen den Angstgegner. Schon in der vergangenen Saison hatten die Hawks gegen die Cavs im Conference-Finale im Osten mit 0:4 verloren. "Natürlich hat Dennis ein großartiges Spiel für uns gemacht", sagte Budenholzer, "aber als Gruppe insgesamt können wir besser spielen." Am Mittwoch hat Cleveland erneut Heimrecht.

Während Schröder mit den Hawks noch mitten im Playoff-Rennen ist, befindet sich Dirk Nowitzki nach dem klaren Erstrunden-Aus der Dallas Mavericks gegen die Oklahoma City Thunder längst im Urlaub. Dennoch bestimmte der 37-Jährige am Montagabend die Schlagzeilen. Nowitzki kündigte in einem Radiointerview des Senders 1310 The Ticket in Dallas an, aus seinem noch ein Jahr laufenden Vertrag bei den Mavs auszusteigen. Dies macht eine spezielle Klausel möglich.

An einen Vereinswechsel denkt Nowitzki aber nicht. Vielmehr will er mit den Verantwortlichen einen neuen Zweijahresvertrag aushandeln und dabei auf Geld verzichten. Club-Boss Mark Cuban und General Manager Donnie Nelson hätten dann größeren finanziellen Spielraum, um den Kader der Mavs für die kommende Saison zu verstärken.

Nowitzki sagte, er hoffe seine Entscheidung setze eine "Kettenreaktion frei, damit unser Team wieder besser wird". Schließlich will der Kapitän mit den Mavs zum Ende seiner Karriere noch einmal erfolgreich sein. "Seit wir den Titel gewonnen haben, sind wir immer in der ersten Playoff-Runde rausgeflogen. Das Ziel war aber, in meinen letzten Jahren auf höchstem Niveau mithalten zu können", sagte Nowitzki.

Ein Transfer kommt für ihn ebenso wenig in Frage wie das Ende seiner Karriere. "Ich denke, das war etwas, was einige in Deutschland befürchtet haben, dass dies mein letztes Jahr sein könnte. Aber daran habe ich keinen Gedanken verschwendet. Ich habe mich gut gefühlt und hatte immer noch Spaß zu spielen."

Derweil glich Dallas-Bezwinger Oklahoma im Viertelfinale gegen die San Antonio Spurs zum 1:1 in der Serie aus. Die Thunder gewannen bei den Spurs in einer spannenden Partie mit 98:97.

dpa

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