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Schröder nach Bank-Verbannung in der NBA in Topform

Basketball Schröder nach Bank-Verbannung in der NBA in Topform

Im dritten Spiel nach seiner mysteriösen Nicht-Berücksichtigung liefert Dennis Schröder eine starke Leistung. Beim Sieg von Atlanta im Ost-Topduell mit Chicago überzeugt er mit Effizienz.

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Dennis Schröder steuerte 13 Punkte und 8 Assists zum Sieg bei.

Quelle: Erik S. Lesser

Atlanta. Dennis Schröder zeigt sich von seiner zwischenzeitlichen Verbannung zumindest auf dem Parkett weiter unbeeindruckt. Beim 120:105-Sieg seiner Atlanta Hawks im NBA-Topduell der Eastern Conference mit den Chicago Bulls lieferte der deutsche Basketball-Nationalspieler eine starke Vorstellung ab.

Beim dritten Auftritt nachdem ihn Hawks-Coach Mike Budenholzer für zwei Spiele nicht berücksichtigt hatte, legte Schröder 13 Punkte, acht Assists, fünf Rebounds und zwei Steals auf. Einen wirklich schlüssigen Grund, warum der 22 Jahre alte Aufbauspieler zweimal hinter Shelvin Mack zurückstehen musste, gab Budenholzer bislang nicht. Ob Schröder in Ungnade gefallen sei oder abseits des Felds für Ärger gesorgt habe, verneinte der Coach zuletzt. "Ein Teil davon ist, dass Shelvin sich den Hintern aufreißt, hart arbeitet", begründete Budenholzer seine Maßnahme. "Ich will allen Jungs Möglichkeiten geben. Alle 15 Jungs zu entwickeln, ist mir wichtig. Dennis wird seine Möglichkeiten bekommen."

Wie schon beim klaren Pflichtsieg über Liga-Schlusslicht Philadelphia 76ers wusste Schröder diese zu nutzen und überzeugte gegen Chicago mit Effizienz. Mittelfristig muss sich Atlanta entscheiden, ob sie auf den Braunschweiger oder den fünf Jahre älteren bisherigen Starter Jeff Teague als Point Guard setzen. Dass Schröder in naher Zukunft in einem direkten Tauschgeschäft zu anderem Club transferiert wird, erscheint derzeit unwahrscheinlich, da die Hawks aufgrund Schröders vergleichsweise geringem Gehalt zu wenig Gegenwert bekommen würden. Sein garantierter Vertrag läuft noch bis 2017.

Durch das 83:98 der Miami Heat bei den Utah Jazz, für die Nationalcenter Tibor Pleiß erneut nicht zum Einsatz kam, schob sich Atlanta zwei Ränge hinter Chicago auf Platz vier im Osten.

dpa

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