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Signale für Außerordentliche DFB-Vorstandssitzung

Fußball Signale für Außerordentliche DFB-Vorstandssitzung

Der Deutsche Fußball-Bund plant wegen der Affäre um die WM 2006 nach Angaben eines Landesverbandschefs eine Außerordentliche Vorstandssitzung. Es gebe Signale, dass ein solches Treffen jetzt in Betracht gezogen werde, sagte Präsident Erwin Bugar vom Fußballverband Sachsen-Anhalt dem MDR. Dies bedürfe allerdings einer gewissen Vorbereitung.

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Erwin Bugar ist Präsident des Fußballverbandes Sachsen-Anhalt (FSA).

Quelle: Jens Wolf

Leipzig. ung. Bugar hält trotz der jüngsten Entwicklungen den DFB-Präsidenten Wolfgang Niersbach weiterhin für den richtigen Mann zur Krisenbewältigung. "Weil er bereit ist, allumfassend Aufklärung zu betreiben", begründete Bugar.

Am kommenden Montag wird es zu einer außerordentlichen Präsidiumssitzung kommen. Einen entsprechenden Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" bestätigte der DFB. An der Zusammenkunft des Gremiums mit 16 Mitgliedern in der Verbandszentrale in Frankfurt soll auch Niersbach teilnehmen.

Gegen Niersbach, dessen Vorgänger Theo Zwanziger und den früheren DFB-Generalsekretär Horst R. Schmidt ermittelt die Staatsanwaltschaft Frankfurt wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung in einem schweren Fall. Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" wurde die angeblich falsche Steuererklärung des DFB für 2006 von Niersbach kurz nach dessen Amtsantritt als Generalsekretär Ende Oktober 2007 unterzeichnet. Diese Erklärung soll damals lange fertig gewesen sein.

Eine Außerordentliche Vorstandssitzung war in den vergangenen Tagen bereits von anderen Regionalchefs gefordert worden. Auch Bugar hält eine solche Zusammenkunft für notwendig. Der DFB-Vorstand besteht aus den 16 Mitgliedern des Präsidiums, den Präsidenten der Landes- und Regionalverbände und zwölf Vertretern des Ligaverbandes. Niersbach äußerte sich bislang nicht und war nicht bei der Mitarbeiterversammlung in der Verbandszentrale in Frankfurt anwesend.

dpa

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