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Starker Start für deutsche Skirennfahrer in Speed-Saison

Ski alpin Starker Start für deutsche Skirennfahrer in Speed-Saison

Die deutschen Speedfahrer starten ordentlich in den WM-Winter, sowohl bei den Herren als auch Damen. In Val d'Isère überzeugen Sander und Dreßen, in Kanada überrascht auch Rebensburg. Die Vorzeige-Skiathletin war mit kaum Training an den Start gegangen.

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Viktoria Rebensburg wurde bei der Abfahrt in Lake Placid Fünfte.

Quelle: Gian Ehrenzeller

Lake Louise. Diese Top-Ten-Plätze in den ersten Speedrennen des WM-Winters waren ganz nach dem Geschmack von Andreas Sander und Viktoria Rebensburg.

Mit einem neunten Rang Sanders beim Weltcup-Super-G in Val d'Isère und Rebensburg als Fünfter nach ihrer Knieverletzung in Lake Louise konnte das deutsche Ski-Team am Freitag mehr als zufrieden sein. "Mein Ziel war, deutlich besser in die Saison zu starten als letztes Jahr", sagte Sander. Das gelang.

Noch überraschender war am Abend die Leistung von Rebensburg, die vordere Plätze in Abfahrten und Super-G zwar gewohnt ist, wegen eines gebrochenen Schienbeinkopfs zuletzt aber neun Wochen nicht richtig trainieren konnte. Als bei der Zieldurchfahrt dann der vorläufige zweite Platz aufblinkte, konnte es die Oberbayerin kaum glauben. Sie ballte beide Fäuste, fasste sich an den Helm und schüttelte den Kopf.

Dass es am Ende doch nicht für das Podest reichte, weil sich ein Trio mit Überraschungssiegerin Ilka Stuhec aus Slowenien, der Italienerin Sofia Goggia und Kajsa Kling aus Schweden auf Rang drei spät nach vorne schob, konnte Rebensburg verkraften. Stuhec stand in ihrer Karriere noch nie auf einem Weltcup-Podest, Goggia und Kling bislang nur je einmal. "Das ist einfach unfassbar", meinte Siegerin Stuhec. Michaela Wenig fuhr als zweite Deutsche auf Rang 25 in die Punkte.

In Frankreich war Andreas Sander positiv überrascht: "Es wird sicher nicht immer so gut laufen wie heute, das Feld ist brutal eng, aber ich freue mich auf den Dezember mit Gröden und Santa Caterina."

Vor den Rennen in Italien geht es für ihn am Samstag (10.45 Uhr) zunächst noch um einen guten Auftakt in der Abfahrt. "Ich muss mich noch mal steigern", meinte der stärkste deutsche Speedfahrer nach dem siebten Top-Ten-Resultat seiner Karriere. Die direkte Qualifikation für die WM in St. Moritz verpasste er damit nur um einen Rang, erfüllte aber die halbe Norm für den Saisonhöhepunkt im Februar.

Auf Sieger Kjetil Jansrud aus Norwegen fehlten ihm am Freitag 0,91 Sekunden. "Der Lauf war etwas vorsichtig, etwas zu rund. Aber trotzdem, mit so einer Fahrt, mit der ich nicht ganz zufrieden war, eine Top-Ten-Platzierung: Da freue ich mich riesig", sagte Sander.

Zweiter wurde der bei seinem Comeback überraschend starke Norweger Aksel Lund Svindal (+0,17). Der fünfmalige Weltmeister hatte sich im Januar auf der Streif in Kitzbühel eine schwere Knieverletzung zugezogen, seine Karriere stand danach auf dem Spiel. "Ich bin echt überrascht. Großartig", sagte der 33 Jahre alte Svindal. "Ein Doppelsieg gleich zum Start ist außergewöhnlich", meinte Jansrud. Rang drei ging an Dominik Paris aus dem italienischen Team (+0,41).

Auch Thomas Dreßen erwischte einen guten Start in den WM-Winter und holte mit Platz 26 das beste Super-G-Resultat seiner Weltcup-Karriere und erstmals Punkte in der Disziplin. Klaus Brandner belegte Rang 34.

Josef Ferstl kam beim Comeback nach vielversprechendem Start auf gute Zwischenzeiten, schied dann aber nach einem "Leichtsinnsfehler" aus. Er hatte sich im Dezember 2015 das Kreuzband gerissen. "Bitter: Erstes Rennen, gleich ausgeschieden - ich wäre schon gerne ins Ziel gekommen", sagte er. Seine nächste Chance bekommt er in der Abfahrt. Da steht dann auch Tobias Stechert nach langer Pause am Start.

dpa

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