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Start des Transfergeschäfts: Augusto für S04 zu teuer

Fußball Start des Transfergeschäfts: Augusto für S04 zu teuer

Deutsche Fußball-Nationalspieler sind nach Öffnung des Transferfensters beliebte Spekulationsobjekte. Der Wechsel des Brasilianers Renato Augusto nach Schalke ist geplatzt.

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Horst Heldt darf im Winter einkaufen.

Quelle: Maja Hitij

Berlin. Das Winter-Transfergeschäft der Fußball-Bundesliga hat für den FC Schalke 04 mit einer Enttäuschung begonnen. Die Königsblauen können sich Wunschspieler Renato Augusto nicht leisten.

"Der Transfer ist vom Tisch, seine Gehaltsforderungen waren nicht erfüllbar", sagte Manager Horst Heldt der "Bild"-Zeitung.

Die Verpflichtung des Brasilianers, der zwischen 2008 und 2012 bei Bayer Leverkusen unter Vertrag stand und derzeit bei Corinthians Sao Paulo spielt, sollte die Forderung von Schalke-Trainer André Breitenreiter nach mehr Qualität im Kader erfüllen.

An Neujahr hatte das Transferfenster für die Bundesliga-Clubs offiziell geöffnet, bis zum 1. Februar kann für die Rückrunde nachgebessert werden. In den ersten Stunden des neuen Jahres waren die Vereine allerdings mit Abwehrbemühungen gegen die Abwerbeversuche ausländischer Topclubs beschäftigt. So soll Juventus Turin starkes Interesse an den Dortmunder Leistungsträgern Ilkay Gündogan und Henrich Mchitarjan haben.

Für Gündogan wolle der italienische Meister mehr als 30 Millionen Euro bieten, berichtete die "Gazzetta dello Sport". Bei Mchitarjan hatte dessen Berater jüngst einen möglichen Wechsel nach Turin ins Spiel gebracht. BVB-Sportdirektor Michael Zorc versicherte der "Bild"-Zeitung indes, die Borussia wolle den 2017 auslaufenden Vertrag mit dem Armenier vorzeitig verlängern.

Der deutsche Nationalspieler Christoph Kramer von Bayer Leverkusen und Borussia Mönchengladbachs Kapitän Granit Xhaka stehen unterdessen weiter im Fokus des SSC Neapel. Der Serie-A-Club bemühe sich intensiv um eine Verpflichtung von einem der beiden Mittelfeldspieler, meldete die "Gazzetta dello Sport".

Bis zu 40 Millionen Euro soll das Schalker Juwel Leroy Sané dem englischen Top-Club Manchester City wert sein. "Unabhängig davon, dass wir nicht verkaufen wollen und Leroy nicht wechseln will - so viel Geld hat selbst Man City nicht", sagte Schalke-Manager Heldt zu den vom "Guardian" veröffentlichten Spekulationen um einen Wechsel des deutschen Jung-Nationalspielers. Auch ohne einen Verkauf von Sané soll Heldt 15 Millionen Euro für Neueinkäufe ausgeben dürfen. Nach dem geplatzten Transfer von Renato Augusto sind nun Gökhan Inler von Leicester City und Mauricio (Terek Grosny) mögliche Kandidaten.

Liga-Rivale Eintracht Frankfurt will sich nach den Verpflichtungen der Offensivkräfte Marco Fabián und Szabolcs Huszti noch mit einem Innenverteidiger verstärken. Das kündigte Sportdirektor Bruno Hübner in seiner Neujahrsbotschaft an.

Auch Hannover 96 rüstet sein Team für den Abstiegskampf mit dem neuen Trainer Thomas Schaaf weiter auf. Die Ausleihe von Stürmer Adam Szalai von 1899 Hoffenheim ist praktisch sicher. Zuvor hatten die Niedersachsen schon den Japaner Hotaru Yamaguchi und den Norweger Iver Fossum verpflichtet.

Bundesliga-Aufsteiger Darmstadt 98 hält nach Angaben von Trainer Dirk Schuster während des Trainingsauftakts die Augen nach Verstärkungen für die linke Abwehrseite und für die Offensive offen. Zu einem angeblichen Interesse englischer Vereine an Sandro Wagner sagte Schuster, habe es weder für den Stürmer noch für einen anderen Spieler eine offizielle Anfrage gegeben. Es sei deswegen "unnütze Energievergeudung", sich mit solchen Fragen zu beschäftigen.

dpa

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