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Tuchel erwartet emotionales Derby - Matip und Reus fehlen

Fußball Tuchel erwartet emotionales Derby - Matip und Reus fehlen

Bereits vor dem Derby am Sonntag zwischen Borussia Dortmund und Schalke 04 geht es im Revier emotional zur Sache. Tausende Fans besuchten das Schalker Abschlusstraining.

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Thomas Tuchel geht in sein erstes Revier-Derby als BVB-Trainer.

Quelle: Bernd Thissen

Gelsenkirchen. Der BVB befindet sich indes in der Fußball-Bundesliga in einer ausgezeichneten Verfassung.

Rund 3000 Anhänger des Gelsenkirchener Clubs besuchten das Schalker Abschlusstraining und sorgten teilweise mit Bengalos für eine emotionale Atmosphäre. "Natürlich wird das stimulierend auf die Schalker Mannschaft wirken. Wir erwarten einen Gegner, der aus den Emotionen seine Kraft ziehen wird", kommentierte BVB-Trainer Thomas Tuchel vor dem Derby am Sonntag in Dortmund die Szenerie beim Revier-Rivalen.

Dortmund will den Schwung aus den jüngsten Partien auch in das Derby transportieren. Aus den zuletzt sechs gewonnenen Partien stehen 24:4 Treffer in der BVB-Bilanz. Gegen Schalke muss der BVB allerdings auf Marco Reus (Muskelfaserriss) verzichten. "Marco wird sehr fehlen, er ist sehr effektiv geworden und hat zuletzt oft das erste oder zweite Tor geschossen. Wir sind aber bereit, ohne ihn zu spielen", meinte Tuchel.

Schalke muss im Derby wohl ohne Joel Matip auskommen. Der Innenverteidiger leidet an einem Hexenschuss. "Er wird vermutlich nicht spielen können", sagte Schalke-Trainer Breitenreiter am Samstag. Da Kapitän Benedikt Höwedes wegen seines Handbruchs ebenfalls fehlt, muss Breitenreiter seine Innenverteidigung erneut komplett umbesetzen. Beim 1:1 in der Europa League bei Sparta Prag am Donnerstag spielten dort Kaan Ayhan und Roman Neustädter.

Breitenreiter kann sich allerdings über die erste Nominierung seines Angreifers Leroy Sané für die deutsche Nationalmannschaft freuen. "Leroy hat in kürzester Zeit eine rasante Entwicklung genommen und sich das absolut verdient. Hoffentlich gibt ihm die Nominierung einen weiteren Schub", meinte Breitenreiter. Der 19 Jahre alte Sané war am Freitag von Bundestrainer Joachim Löw in das Aufgebot für das Länderspiel am 13. November in Paris gegen Frankreich berufen worden.

Löw hatte sich zuvor bei Breitenreiter über Sané erkundigt. "Der Bundestrainer hatte angerufen und wollte ein letztes Feedback, wie Leroy als junger Spieler mit der Nominierung umgehen würde. Er ist ein Junge, der die Kritik immer gut annimmt und umsetzt", erklärte Breitenreiter.

dpa

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