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Überraschungsfinale bei WTA-Finals: Radwanska vs. Kvitova

Tennis Überraschungsfinale bei WTA-Finals: Radwanska vs. Kvitova

Mit diesem Endspiel hatte niemand gerechnet. Die Polin Radwanska und die Tschechin Kvitova kämpfen am Sonntag um den WM-Titel. Die beiden Favoritinnen Scharapowa und Muguruza schieden in Singapur am Samstag aus.

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Agnieszka Radwanska hat es bis ins Finale geschafft. Foto: Wallace Woon

Singapur. Die Polin Agnieszka Radwanska und Petra Kvitova aus Tschechien bestreiten das Überraschungsfinale bei den WTA-Finals in Singapur. Radwanska setzte sich im Halbfinale gegen die zuvor noch ungeschlagene Garbiñe Muguruza aus Spanien mit 6:7 (5:7), 6:3, 7:5 durch.

Danach schaltete Kvitova die ebenfalls mit drei Siegen in die Vorschlussrunde eingezogene Russin Maria Scharapowa mit 6:3, 7:6 (7:3) aus. Sowohl Radwanska als auch Kvitova hatten bei der mit sieben Millionen Dollar dotierten Tennis-Veranstaltung zuvor nur ein Spiel gewonnen. Deutschlands Spitzenspielerin Angelique Kerber war nach zwei Niederlagen in der Gruppenphase gescheitert.

"Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll", meinte Radwanska nach ihrem überraschenden Erfolg gegen die Weltranglisten-Dritte. "Nach den beiden Niederlagen zum Beginn der Gruppenphase dachte ich eigentlich, dass das Turnier für mich schon gelaufen ist. Jetzt stehe ich im Finale, das ist unglaublich", sagte die Nummer sechs der Welt. Radwanska, die alle vier bisherigen Duelle gegen Muguruza in diesem Jahr verloren hatte, benötigte 2:38 Minuten für ihren Sieg.

Im zweiten Halbfinale gab es im Singapore Indoor Stadium kurz darauf die nächste Überraschung. Die zuvor beim Saisonabschluss der acht besten Tennisspielerinnen des Jahres so stark auftrumpfenden Scharapowa musste sich Kvitova in zwei Sätzen geschlagen geben. Dabei gab die Russin im zweiten Durchgang eine 5:1-Führung noch aus der Hand.

"Ich kann es noch gar nicht glauben", sagte Kvitova. Am Freitag war die Tschechin nach ihrer Niederlage gegen Muguruza eigentlich so gut wie ausgeschieden. Doch weil Kerber danach in zwei Sätzen gegen Kvitovas Landsfrau Lucie Safarova verlor, schaffte die zweimalige Gewinnerin von Wimbledon doch noch den Sprung ins Halbfinale. Kerber hätte bereits der Gewinn eines Satzes zum Weiterkommen gereicht. So aber schied die Kielerin wie 2012 und 2013 in der Vorrunde aus.

dpa

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