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Ulms Ärger nach Serienende gegen Bayerns Basketballer

Basketball Ulms Ärger nach Serienende gegen Bayerns Basketballer

Die Ulmer Sensations-Serie ist vorbei. Nach 27 Saisonsiegen verliert der Tabellenführer gegen die Basketballer des FC Bayern. Die Münchner üben trotzdem Zurückhaltung. Für große Aufregung sorgt eine Schiedsrichterentscheidung.

Der Ulmer Taylor Braun (l) kann Bryce Taylor nicht stoppen.

Quelle: Stefan Puchner

Ulm. Den großen Aufreger des Spitzenspiels gegen die Basketballer des FC Bayern wollte Per Günther nicht als Ausrede für das Ende der Ulmer Sensations-Siegesserie gelten lassen.

In einem zuvor engen Bundesliga-Duell protestierte Coach Thorsten Leibenath heftig wegen eines Foulpfiffs gegen sein Team und wurde deshalb aus der Halle verbannt - Bayern zog mit fünf Freiwürfen in Serie davon und war nicht mehr aufzuhalten. "Wir Spieler haben die falsche Reaktion gezeigt", klagte Günther nach dem 68:83 und der ersten Liga-Saisonniederlage Ulms. "Am Ende des Tages sind dann noch acht, neun Minuten zu spielen. Da kann man von uns erwarten, dass wir eine Reaktion zeigen."

Mit ihrem zwölften Ligaerfolg in Serie ließen die Münchner am Samstag das Spitzentrio noch enger zusammenrücken. Neben Meister Bamberg warten auch die Bayern nun auf einen weiteren Ausrutscher der Schwaben, um den Spitzenreiter vielleicht doch noch abfangen zu können. "Wir wollten hier ein Statement abgeben", verkündete Gäste-Center Devin Booker. Seit Ende Dezember haben die Münchner nicht mehr in der Liga verloren und dabei zuletzt auch gegen Bamberg dominiert. "Dass wir noch Platz eins erreichen können, glaube ich nicht mehr", sagte Coach Sasa Djordjevic allerdings zurückhaltend.

Schließlich liegt vor den Bayern in der Tabelle auch noch Brose Bamberg. Der Titelverteidiger setzte sich am Sonntagabend im Franken-Duell gegen medi Bayreuth klar mit 83:65 durch und liegt wie die Bayern vier Minuspunkte hinter Ulm. Bester Werfer bei Bamberg war Janis Strelnieks mit 17 Punkten. Beim Tabellenvierten aus Bayreuth kam Nate Linhart ebenfalls auf 17 Zähler.

In Ulm steigt jedoch die Sorge, dass die Mühen der regulären Saison und zuvor 27 Siege in Serie nicht mit dem wichtigen Spitzenrang vor den Playoffs belohnt werden. Zwei Niederlagen trennen die Schwaben noch von den Münchnern, die sich den direkten Vergleich gesichert haben. "Wir müssen dafür sorgen, dass wir nicht nach Ludwigsburg fahren müssen und da ein Do-or-Die-Spiel um den ersten Platz haben, nachdem wir sechs, sieben Monate unfassbar gearbeitet haben", forderte Aufbauspieler Günther bei Telekom Basketball mit Blick auf das Duell gegen den Lokalrivalen am vorletzten Spieltag.

Nach einer Nacht wollte auch Ulms Geschäftsführer Thomas Stoll die Niederlage und die Leistung der Referees "abhaken". "Ich denke jeder in der Halle hat gesehen, was passiert ist. Jeder kann mal schlechte Tage haben", sagte Stoll am Sonntagmorgen. Das Restprogramm ohne Gegner aus den aktuellen Top-Sechs der Liga lässt aber hoffen. Als Erster würde Ulm in den Playoffs ein jeweils entscheidendes Spiel vor eigenem Publikum absolvieren. "Das ist für uns ganz wichtig", betonte Stoll. "Wir sind Außenseiter, der Heimvorteil würde den Talentunterschied etwas ausgleichen."

dpa

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