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Vollmer und Patriots starten siegreich in NFL-Saison

American Football Vollmer und Patriots starten siegreich in NFL-Saison

Der Meister der Vorsaison ist der erste Sieger der neuen Spielzeit. Die New England Patriots und Sebastian Vollmer gewannen zum Saisonauftakt der National Football League gegen Pittsburgh 28:21. Im Mittelpunkt stand nach dem Endspielskandal Superstar Tom Brady.

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Patriots-Quaterback Tom Brady entwischt Bud Dupree.

Quelle: CJ Gunther

Foxborough. Titelverteidiger New England Patriots ist mit einem Sieg in die neue Saison der National Football League NFL gestartet. Die Mannschaft mit Sebastian Vollmer gewann im heimischen Stadion gegen die Pittsburgh Steelers 28:21.

"Man ist immer sehr aufgeregt vor dem ersten Spiel und erwartet halt viel. Jetzt mit einem Sieg daheim zu starten, ist natürlich ein gutes Gefühl", sagte der deutsche Right Tackle im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur.

Der 31-Jährige wirkte bestens gelaunt, als er sich um kurz vor Mitternacht seinen dunklen Rucksack griff und die riesige Umkleidekabine der Patriots verließ. Vor dem Stadion feierten Zehntausende Fans im Dauerregen den Sieg. 221 Tage nach dem 28:24-Super Bowl-Triumph über Titelverteidiger Seattle Seahawks sowie die folgenden Diskussionen um das sogenannte "Deflate Gate", stand wieder der Sport im Vordergrund. Unter dem ohrenbetäubenden Jubel der knapp 70 000 Fans brachte Vereins-Besitzer Robert Kraft die Vince Lombardy-Trophy auf das Spielfeld, kurze Zeit später wurde mit einem Feuerwerk das blaue Championship-Banner rechts neben der Anzeigetafel enthüllt.

"Wenn Tom Brady gesperrt geblieben wäre, hätte heute kein Meisterbanner dort gehangen, sondern Tom's Trikot als Super Bowl-MVP", hatte Kraft im Vorfeld erklärt. Brady, der beim Endspielsieg am 1. Februar zum wertvollsten Spieler der Partie (MVP) gewählt wurde, war im Zuge des Deflate-Gate-Skandals gesperrt worden.

Bei der Halbfinal-Partie im Januar gegen die Indianapolis Colts hatten elf der zwölf Patriots-Bälle in der ersten Halbzeit weniger Luft als zugelassen. Die NFL leitete daraufhin eine Untersuchung ein, in deren Ergebnis es hieß, es sei "wahrscheinlich", dass zwei Vereinsangestellte Luft aus den Bällen gelassen haben und Brady "grundsätzlich von diesem Regelverstoß" wusste.

Die Sperre des 37-Jährigen wurde jedoch in der Vorwoche von einem Zivilgericht aufgehoben, die NFL ist dagegen in Berufung gegangen. Auf dem Platz war Brady nichts vom Justizärger anzumerken. Er dirigierte das Spiel seiner "Pats" gewohnt souverän, brachte 25 der 32 Pässe zum Gegenspieler und warf vier Touchdowns. "Es war großartig, mit meinen Mitspielern auf dem Platz zu stehen, ein besonderer Abend und ein guter Sieg", meinte Brady.

Als er in der sechsten Minute zur ersten Offensiv-Aktion der Patriots den Kunstrasen betrat, hallte es "Brady, Brady" von den Rängen. Der Superstar bedankte sich mit einem NFL-Rekord. Es war sein 161. Sieg mit den Patriots - kein anderer Spielmacher hat mit einem Team mehr Spiele gewonnen als Brady. Er überholte Brett Favre, der 160 Erfolge mit Green Bay gefeiert hatte. 

dpa

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