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Von Aubameyang bis Zorniger: Gewinner und Verlierer

Fußball Von Aubameyang bis Zorniger: Gewinner und Verlierer

Lewandowskis Fünfer-Pack, Aubameyangs Torlaune, Zornigers Absturz, die Pannen der Schiedsrichter. Die Bundesliga bot in der ersten Saisonhälfte wieder reichlich Spektakel.

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André Schürrle ist beim VfL Wolfsburg noch nicht richtig angekommen.

Quelle: Peter Steffen

Frankfurt/Main. Gesichter und Geschichten: die Deutsche Presse-Agentur über Gewinner und Verlierer der Fußball-Bundesliga vor dem letzten Hinrunden-Spieltag:

DIE GEWINNER:

Pierre-Emerick Aubameyang: Als erster Bundesliga-Profi erzielte er in den ersten acht Begegnungen immer mindestens einen Treffer. 18 Tore in den ersten 16 Spielen - der Gabuner von Borussia Dortmund ist in der Form seines Lebens. Und nicht nur auf dem Rasen pfeilschnell unterwegs: privat fährt er einen goldfarbenen Lamborghini.

Robert Lewandowski: Der Pole schrieb am 22. September Fußball-Geschichte. Beim Stand von 0:1 gegen den VfL Wolfsburg wurde er nach der Pause eingewechselt und schoss fünf Tore in neun Minuten. Auch dank der bislang 15 Treffer des Weltklasse-Stürmers ist der FC Bayern München Herbstmeister.

André Schubert: Vom Interimscoach zur Dauerlösung. Der Nachfolger von Lucien Favre führte Schlusslicht Borussia Mönchengladbach mit sechs Siegen und insgesamt zehn ungeschlagenen Spielen wieder nach oben - und wurde mit einem Vertrag bis 2017 belohnt. Somit erledigte sich die Personalsuche von Manager Max Eberl von selbst.

SV Darmstadt 98: Ein Stadion wie aus den 70er Jahren, aber eine Mannschaft mit Herz. Der Aufsteiger überraschte nach seinem Durchmarsch vom der 3. Liga und stand kein einziges Mal auf einem Abstiegsplatz. Highlight für die Fans: Das 1:0 der aufblühenden "Lilien" beim Erzrivalen Eintracht Frankfurt.

Leroy Sané: Der neue Liebling des FC Schalke 04 - und Aufsteiger der Liga. Der 19-jährige Wirbelwind feierte beim 0:2 in Frankreich sein Debüt im Nationalteam - was angesichts der tragischen Umstände in der Nacht des Terrors von Paris unterging. Für die "Königsblauen" ist er Gold und sicher mal ganz viel Geld wert: sein Vertrag läuft bis 2018.

DIE VERLIERER:

Alexander Zorniger: "Alternativlos" sei seine Spielweise, sagte der Trainer des VfB Stuttgart immer wieder. Am Ende war sie nur erfolglos. Die Schwaben kamen nicht aus dem Tabellenkeller. Nach nur zehn Punkten aus 13 Spielen wurde der selbstbewusste Offensivfreund am 24. November vor die Tür gesetzt.

Lucien Favre: Sein überstürzter Abgang in Mönchengladbach am 20. September überraschte alle. Nach fünf Pleiten zum Saisonauftakt bot der Trainer seinen Rücktritt an, die Vereinsführung lehnte ab - und der Schweizer ging doch. "Bis ins Mark", so Manager Max Eberl, traf den Champions-League-Teilnehmer diese Entscheidung.

1899 Hoffenheim: Stürzte nach dem Abgang von 41-Millionen-Euro-Juwel Roberto Firmino (zum FC Liverpool) ab. Konzepttrainer Markus Gisdol musste gehen, Feuerwehrmann Huub Stevens kam - und brauchte erstmal sechs Spiele für den ersten Sieg. Für den wenig geliebten Club von Milliardär Dietmar Hopp heißt es: Abstiegskampf - und wenig Mitleid.

André Schürrle: Der Weltmeister ist jetzt bald ein Jahr beim VfL Wolfsburg - und immer noch nicht richtig angekommen. Die Ablöse von geschätzten 32 Millionen Euro lastet schwer auf dem früheren Chelsea-Profi. Zuletzt gab es sogar Pfiffe für den Flügelflitzer, der sich immer wieder verdribbelt und dem noch kein Liga-Tor gelang.

Die Schiedsrichter: Immer wieder spielentscheidende Fehler. Da nutzte auch die Einführung der Torkamera nichts. Die Unparteiischen um den künftigen EM-Referee Felix Brych, nach Bekunden des DFB-Verantwortlichen Herbert Fandel "die Besten der Welt", haben im Wintertrainingslager auf Mallorca einiges aufzuarbeiten.

dpa

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