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Weiter Rätsel über Ribéry-Comeback - "Müssen ihm helfen"

Fußball Weiter Rätsel über Ribéry-Comeback - "Müssen ihm helfen"

Die Frage nach der Gesundheit von Franck Ribéry ist alles andere als ein Lieblingsthema von Pep Guardiola. Seit dem 11. März, als der Mittelfeldstar beim 7:0 gegen Schachtjor Donezk in der Champions League stark auftrumpfte, fehlt der Publikumsliebling dem FC Bayern wegen seines verletzten rechten Sprunggelenks.

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Franck Ribéry (r) muss derzeit beim Bayern-Training zuschauen - wie hier neben Sportvorstand Matthias Sammer.

Quelle: Andreas Gebert

München. s. Ganz besonders dürfte den sensiblen Fußballer und seinen eifrigen Trainer dabei nerven, dass keiner den Zeitpunkt der Rückkehr nennen kann.

"Ich will nicht hören, wie lange es mit der Verletzung dauert", erklärte Guardiola, der auch beim Münchner Trainingsauftakt auf den Ausnahmekönner verzichten musste. "Er wird zurückkommen, aber ich weiß nicht wann. Die erste Idee war vier, fünf Tage. Jetzt ist er immer noch verletzt." Mit trauriger Miene war Ribéry fernab der schwitzenden Kollegen mit Krücken und Gips am rechten Fuß zu sehen, als die die Trainingsarbeit wieder aufnahmen. "Wir müssen ihm helfen. Es ist eine harte Periode für ihn. Er ist ein Kämpfer. Er hat alles gemacht, alles gemacht, umso schnell wie möglich mit der Mannschaft zurückgekommen", sagte Guardiola.

Abseits des Teams versuchte Ribéry in einer seiner härtesten Phasen in bislang acht Jahren beim FC Bayern bei den Eltern in der französischen Heimat Boulogne-sur-Mer dieser Tage auf andere Gedanken zu kommen. Die China-Reise Mitte Juli wird er verpassen, eine Rückkehr zum Saisonstart Mitte August erwartet derzeit auch kein Fan. Dagegen ist Arjen Robben, Leidensgenosse aus der Vorsaison, längst wieder im Training. Und nach der offiziellen Teampräsentationen am Samstag nimmt auch der als Alternative für 30 Millionen Euro aus Donezk für fünf Jahre verpflichte Douglas Costa die schweißtreibende Arbeit auf.

Ribéry, der französische Stimmungsfußballer, dessen Vertrag wie der von Robben bis 2017 läuft, kann über den Tag seines Comebacks nur rätseln. "Franck ist verletzt, er kann nicht eingreifen. Wir hoffen, dass er bald zurückkommt", sagte Sportvorstand Matthias Sammer und betonte mit Blick auf den Neuzugang: "Douglas Costa ist grundsätzlich nicht ein Ersatz für Franck Ribéry."

Doch der Brasilianer, der pikanterweise in den Duellen mit Donezk gegen Ribéry ausgeteilt hatte, erhöht auf jeden Fall die Möglichkeiten auf dem Flügel. "Wir brauchten einen Spieler für das Eins gegen Eins, weil wir in der letzten Saison Probleme mit diesen Situationen hatten", erklärte Guardiola. "Wir haben zwei überragende Spieler, aber wir brauchten einen mehr für diese Position."

Dass dazu auch Robben wieder im Training ist und dort einen blendenden Eindruck hinterlässt, freut den Chefcoach - und den Musterprofi sowieso. "Es war auch lange genug Pause, vor allem bei mir auch wegen der Verletzung", erklärte der niederländische Turbo-Dribbler. Robben glückten in der vergangenen Saison in 30 Pflichtspielen 19 Tore, Ribéry in 23 von über 52 Bayern-Partien neun Treffer. Als es um die Titel ging, fehlten die beide "Wettkampftiere", wie Guardiola eine herausragende Eigenschaft zweier "Fahnenträger" und "Flaggschiffe" hervorhob.

Im fortgeschrittenen Fußball-Alter - Robben ist 31, Ribéry 32 - brennen die beiden Stars daher mehr denn je auf weitere Titel mit den Münchnern. "Ich weiß, dass mich nichts außer dieser Verletzung aufhalten kann", gab sich Ribéry in der "Sport Bild" kämpferisch. Nach Ansicht von Robben sind die Münchner nach der Rückkehr langer verletzter Spieler wie ihm selbst, Ribéry, Javi Martínez, Thiago und David Alaba sowieso kaum aufzuhalten. "Dann kann kommen wer will, wir greifen an", versprach Robben im "kicker". Beide eint dabei ein großer Wunsch: Nach dem bislang verkorksten Fußballjahr 2015 wollen "Rib & Rob" einfach nur wieder auf dem Platz zaubern.

dpa

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