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Bier und Spiele: So feiern die Olympia-Kader in Rio

Unser Trio in Rio Bier und Spiele: So feiern die Olympia-Kader in Rio

Deutschland im Beach-Haus mit Caipi-Bar, Österreich mit wummernden Bässen auf den Tischen – außer in der Unterkunft Katars herrscht überall ein reger Drang zum Zapfhahn.

Rio de Janeiro (Archivbild)

Quelle: dpa

Rio de Janeiro. Holländer, Deutsche, Russen – jeder hat ein Haus. Hospitality Houses, wie sich die Enklaven offiziell nennen. Das Motto: Sportler feiern, der Rest zweigt einen Lichtstrahl vom Glanz ab.

In allen vorherrschend: der Drang zum Zapfhahn. Ausnahme: Katar. Dort ist Alkohol verboten. Dafür gibt’s im Nobel-Souk Tee, Henna-Tattoos sowie den Blick in die WM-Stadien 2022 und Olympia auf einer Riesen-LED-Wand. Nur: Keiner klatscht.

Um die Ecke: das Austria-Haus. 200 Meter Schlange. Warum? Im Klubheim von Botafogo steppt der Ösi, besser der Carioca, der Einheimische. Bei wummernden Bässen wird die Austria-Fahne geschwenkt und auf dem Tisch getanzt. Egal, dass Österreich nur mit einer mickrigen Bronzemedaille im Medaillenspiegel vertreten ist. Eine Mordsgaudi.

Im Finnland-Haus kommt Santa Claus. Zu feiern hatten die Skandinavier bisher nichts. Sie können nur Winter. Und im Holland Heineken House ist der Name Programm. Bier! Dazu: Meisjes, Tulpen, Lampen – alles in oranje. Da geht die Post ab! Typisch deutsch ist Schwarz-Rot-Gold. Ein tolles Beach-Haus, auch mit Caipi-Bar, Pool und deutschem Bier. Alles gesittet, durchorganisiert, nett. Die Party geht woanders ab. Gold für Holland.

Jens Kürbis

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