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Die DHB-Team und das IAT: Strafecken wissenschaftlich

Olympia Die DHB-Team und das IAT: Strafecken wissenschaftlich

Der 3:2-Erfolg der deutschen Hockey-Männer in den letzten Sekunden des Viertelfinals des olympischen Turniers gegen Neuseeland kommt nicht ganz überraschend.

Zumindest nicht für die Mitarbeiter des Instituts für Angewandte Trainingswissenschaften (IAT) in Leipzig.

Kapitän Moritz Fürste (l) im Gespräch mit Tobias Hauke und Trainer Valentin Altenburg.

Quelle: Soeren Stache

Leipzig. Denn dort arbeitet man sehr eng mit dem Deutschen Hockey-Bund (DHB) zusammen. Und vor Olympia speziell bei der Optimierung von Strafecken.

"Es ging darum, die Effizienz bei Ecken zu erhöhen. Unsere Analysen hatten ergeben, dass die Schussgeschwindigkeit der deutschen Top-Schützen im Vergleich zu den internationalen Konkurrenten bis zu 15 Kilometer pro Stunde langsamer war", erzählte Dirk Büsch, Fachbereichsleiter Technik/Taktik am IAT.

Da Bundestrainer Valentin Altenburg sehr an der Zusammenarbeit mit den Wissenschaftlern interessiert ist, gab es aus Leipzig Empfehlungen. "Unsere Analysen sollen unterstützend für das Training sein, in diesem Fall für das Schnellkrafttraining. Reinreden werden wir den Trainern aber nie", betonte Büsch. Die Umsetzung der Empfehlungen zeigte schon Erfolg: Der Hamburger Moritz Fürste verwandelte in der nervenaufreibenden Partie gleich zwei Strafecken.

dpa

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