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Gekaufte Spiele in Rio? IOC will Auskunft von Justiz

Sportpolitik Gekaufte Spiele in Rio? IOC will Auskunft von Justiz

Das Internationale Olympische Komitee will in der Affäre um möglicherweise gekaufte Stimmen bei der Vergabe der Sommerspiele an Rio de Janeiro Auskunft von der brasilianischen Justiz.

Organisationschef der Olympischen Spiele in Rio 2014: Carlos Nuzman.

Quelle: Michael Kappeler

Peru. Die IOC-Exekutive veröffentlichte in Lima eine entsprechende Erklärung. Anwälte des IOC in Brasilien werden nach den Angaben eine entsprechende Anfrage bei den Behörden stellen.

In der Erklärung kam der Name des Organisationschefs der Rio-Spiele, Carlos Nuzman, nicht vor. Das brasilianische IOC-Ehrenmitglied ist Chef des Nationalen Olympischen Komitees. Er soll nach Erkenntnissen französischer Ermittler möglicherweise Stimmen aus Afrika bei der Vergabe zugunsten Rios mit Geld geködert haben. Nuzman weist die Vorwürfe zurück. Sein Pass wurde eingezogen, seine Anwesen in der vergangenen Woche durchsucht und Konten Nuzmans eingefroren.

Bach hatte vor der Sitzung in Lima dazu erklärt, dass die Integrität des IOC nicht infrage stehen dürfe. "Wir nehmen das ernst und beobachten das eng", sagte Bach. "Wir tun alles, damit das geklärt werden kann." Das IOC werde gegebenenfalls Maßnahmen ergreifen und Strafen verhängen.

dpa

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