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Grünes Wasser: "Kein Risiko für die Sportler"

Olympia Grünes Wasser: "Kein Risiko für die Sportler"

Es ist grün, aber ungefährlich das Wasser im Becken der Turmspringer. Das Phänomen bewegt in Rio immer noch die Gemüter trotz aller Beteuerungen der Organisatoren.

Grün, statt blau: Die Wasserspringer hatten eine farblich ungewohnte Eintauchphase.

Quelle: Cao Can/Xinhua/ZUMA Wire/dpa

Rio de Janeiro. Das grüne Wasser im Becken der Turmspringanlage und der Wasserballer ist weiter ein Aufreger bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro.

Mario Andrada, Sprecher des Organisationskomitees, war sich sicher, dass es bald wieder blau schimmere - und ganz wichtig: "Wir versichern noch einmal: Es gibt kein Risiko für die Sportler."

Nach dem Wasser im Sprungbecken hatte sich auch das Wasser im benachbarten Becken für Wasserball und Synchronschwimmen grün gefärbt. Laut Schwimm-Weltverband FINA sind zur Wasseraufbereitung verwendete Chemikalien aus den Wassertanks ausgelaufen. Dadurch seien auch die pH-Werte des Wassers außerhalb der normalen Spanne. Tests der Wasserqualität hätten aber kein Gesundheits- oder Sicherheitsrisiko ergeben. Ob tatsächlich Chlor zur Behebung des Problems eingesetzt werde, teilte der Verband nicht mit.

Andrada berichtete nicht ohne Stolz diese Anekdote von den brasilianischen Wasserballern: Das Grün - das ein bisschen an das Grün in der brasilianischen Nationalfahne erinnert - habe die Mannschaft zu einem großartigen 6:5 gegen die Wasserball-Großmacht Serbien inspiriert.

Die deutschen Wasserspringer klagten über keine gesundheitlichen Probleme aufgrund des grüngefärbten Wassers. "Momentan sind alle gesund", sagte Chefbundestrainer Lutz Buschkow. Zuvor hatten ungarische und US-Wasserballer über Augenreizungen geklagt. Andrada sagte dazu, das Wasser werde streng kontrolliert,und die Ergebnisse zeigten, es bestehe keine Gefahr für die Sportler.

Für die Springer machte das grüngefärbte Wasser keinen großen Unterschied. "Es sieht aus, als wenn du eine Brille mit einem Filter benutzt. Es ist aber nicht so krass, dass man sich übelst umstellen muss", berichtete der Leipziger Stephan Feck nach dem Synchronspringen vom Drei-Meter-Brett.

dpa

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