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Hoffen auf die zweite Woche: Abgerechnet wird zum Schluss

Zwischenbilanz Hoffen auf die zweite Woche: Abgerechnet wird zum Schluss

Das Motto der ersten Rio-Woche für viele deutsche Athleten: Pleiten, Pech und Pannen. Trotz der inzwischen gewonnenen Goldmedaillen. Aber abgerechnet wird erst am Ende. Und traditionell sind die Deutschen in der zweiten Olympiawoche stärker aufgestellt.

Bei Paul Biedermann liefen die Wettbewerbe nicht wie erhofft.

Quelle: dpa

Rio. Ist der deutsche Spitzensport im Mittelmaß angekommen? In vielerlei Hinsicht liest sich die Zwischenbilanz ernüchternd – trotz der mittlerweile eingefahrenen Goldmedaillen. Das Motto der ersten Rio-Woche für viele deutsche Athleten: Pleiten, Pech und Pannen. Auch Diskuswerfer Robert Hartung reihte sich gestern nahtlos ein. Aber abgerechnet wird erst am Ende. Und traditionell sind die Deutschen in der zweiten Olympiawoche stärker aufgestellt, Dressurreiter, Bahnrad-Asse (allerdings nicht zum Auftakt), Rennkanuten und Leichtathleten sind Weltspitze, wenn sie ihre Leistungen abrufen.

Genau dies haben die Schwimmer erneut nicht getan. 2008 kaschierte Britta Steffen das Desaster noch. Dennoch ist es seit 16 Jahren das gleiche Dilemma: Die Becken-Asse des DSV sind zwischen den Spielen gut aufgestellt, zeigen sogar bei Weltmeisterschaften, dass sie etwas draufhaben. Aber unter Druck können sie nicht schnell schwimmen – der ist bei Olympia nun mal am größten. Dort muss angesetzt werden. Die Rolle der Sportpsychologie wird unterschätzt.
Klare Köpfe sind wichtig. Die Amerikaner zeigen, wie man über sich hinauswächst, wenn man mit Freude ins Wasser springt und vom Teamspirit getragen wird.

Frank Schober

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