Startseite LVZ
Volltextsuche über das Angebot:

Google+ Instagram YouTube
Hrubesch vor Auftakt: Noch keine Klagen von den Spielern

Olympia Hrubesch vor Auftakt: Noch keine Klagen von den Spielern

Horst Hrubesch hätte Leroy Sané gern mit zu den Olympischen Spielen genommen. Der DFB-Trainer traut seinem ehemaligen U21-Spieler bei Pep Guardiola in Manchester einiges zu. Aber auch an seinem aktuellen Kader zweifelt Hrubesch nicht.

Salvador. Die deutschen Fußballer haben sich rechtzeitig vor ihrem Start ins Olympia-Turnier auf die Bedingungen in Brasilien eingestellt.

"Das Klima geht. Bis jetzt kamen noch keine Klagen von den Spielern. Auch die Zeitumstellung ist gut gelungen", sagte Trainer Horst Hrubesch vor dem ersten Spiel seiner Mannschaft am Donnerstag gegen Olympiasieger Mexiko.

Der DFB-Coach war mit seinem 18-Mann-Kader erst am Sonntag in Brasilien eingetroffen und hat nur wenig Zeit zur Vorbereitung auf das strapaziöse Turnier. Hinzu kamen die heiklen Debatten mit den Clubs um die Auswahl der Profis. So hatte Hrubesch auf Toptalent Leroy Sané ebenso verzichten müssen wie auf Wunschkandidaten wie Joshua Kimmich oder Jonathan Tah. Alle drei waren von Bundestrainer Joachim Löw für die EM nominiert worden und standen daher nicht mehr für Olympia zur Verfügung.

Im Sturm setzt Hrubesch nun anstelle von Sané unter anderem auf Nils Petersen (SC Freiburg), der neben den Bender-Zwillingen einer der drei erlaubten älteren Spieler ist, und Davie Selke (RB Leipzig).

Dem nun zu Manchester City gewechselten Sané traut Hrubesch eine tragende Rolle im Team von Pep Guardiola zu. "Schaffen kann der alles. Er hat ein enormes Entwicklungspotenzial. Und da ist allemal noch Luft nach oben", sagte Hrubesch am Dienstag in Salvador. Für den erst 20 Jahre alten Sané soll City rund 50 Millionen Euro zahlen.

Über Sanés EM-Teilnahme sagte Hrubesch: "Ob es der richtige Zeitpunkt war, weiß man immer erst hinterher. Aber er hat ohne Frage die Qualität." Der 65-jährige hinterfragt mittlerweile die gewaltigen Dimensionen im Profifußball nicht mehr und nimmt sie als gegeben hin. "Wichtig ist, dass er vernünftig begleitet wird", sagte der Europameister von 1980.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Olympia-News