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IOC-Kommission beendet Tokio-Besuch

Olympia IOC-Kommission beendet Tokio-Besuch

Die Auftaktspiele des Olympia-Gastgebers Japan im Baseball und Softball werden 2020 in Fukushima stattfinden.

Das bestätigte der Vizepräsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), John Coates, in Tokio zum Abschluss eines dreitägigen Besuchs der von ihm geleiteten IOC-Koordinierungskommission.

IOC-Vizepräsident John Coates (l) und der Chef des Organisationskomitees für die Tokio-Spiele, Yoshiro Mori, geben in Tokio eine Pressekonferenz.

Quelle: Eugene Hoshiko

Tokio. Die im Nordosten Japans gelegene Region Fukushima war im März 2011 von einem schweren Erdbeben und einem gewaltigen Tsunami heimgesucht worden, in dessen Folge es in dem 240 Kilometer von Tokio entfernten Atomkraftwerk Fukushima zu Kernschmelzen kam. Nach Japans Eröffnungsspielen wird der Rest der Baseball- und Softballspiele im Stadion der Tokioter Nachbarstadt Yokohama ausgetragen, sagte Coates.

Mit einer Ausrichtung von Japans Auftaktspielen in diesen Olympia-Disziplinen will das IOC zusammen mit der Gastgebernation zur wirtschaftlichen Wiederbelebung der Region im Nordosten beitragen.

Nach Angaben von Coates liegt der Bau des neuen Nationalstadions in der japanischen Hauptstadt im Zeit- und Kostenplan. Der Bau werde wie geplant im November 2019 fertig, erklärte der Australier, der während seines Besuches in Tokio auch das Olympische Dorf und das Aquatic Center besichtigte. Um den Spielen zu einem jüngeren Image zu verleihen, hat das IOC die neuen "urban sports" Skateboarding, BMX-Freestyle und 3x3 Basketball in das Programm aufgenommen. Damit steigt die Zahl der Wettbewerbe um 15 auf 321.

Neue Austragungsstätten müssten dafür nicht gebaut werden, hieß es. Mit den neuen Sportarten trage man zugleich zu einer besseren Gleichberechtigung der Geschlechter bei, erklärte Coates. Demnach dürfte der Anteil der Frauen unter den Athleten bei den Spielen in Tokio bei 48,8 Prozent liegen. Man habe 15 Veranstaltungen hinzugefügt, die Zahl der Teilnehmer aber um 285 Athleten reduziert.

dpa

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