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Internationale Pressestimmen zur Olympia-Eröffnungsfeier

Olympia Internationale Pressestimmen zur Olympia-Eröffnungsfeier

Die Deutsche Presse-Agentur hat die internationalen Pressestimmen zur Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Rio zusammengestellt:

SPANIEN:

"El Mundo": "Eine Flamme im Samba-Rhythmus.

Rio de Janeiro. Große Künstler des Tropicalismo und eine Reise durch die Geschichte des Landes bei einer Feier, die viel Musik hatte, aber nicht spektakulär war."

"AS": "Rio eröffnet seine Spiele mit einem beeindruckenden Farben-Karneval."

"El País": "Die Eröffnungsfeier in Rio zeigt dem IOC den künftigen Weg. Das Maracanã erlebte ein Volksfest. "Aquele Abraço", das Lied des Exils, erfüllte das ganze Stadion. Es war gleich am Anfang eine kategorische Erklärung, dass bei der Eröffnungsfeier der Spiele in Rio das brasilianische Volk, seine Werke, seine revolutionäre Musik und seine Kunst den Ton angeben würden - und nicht die politische Macht, die so umstritten ist wie Brasiliens Interimspräsident Michel Temer."

"La Vanguardia": "Es war eine Show mit weniger Pomp und Schwülstigkeit als diejenigen von Peking und London. Dafür aber mit viel "Gambiarra", wie man in Brasilien die Fähigkeit zur Improvisation nennt."

"Mundo Deportivo": "Eröffnung ohne "Maracanaço". Mit einem sehr bescheidenen Etat wurde eine prächtige Feier auf die Beine gestellt, die aber nicht originell war und sich bei Ideen aus Barcelona, Peking und London bedient hat."

GROSSBRITANNIEN:

"The Guardian": "Eine Mischung aus gebremstem Patriotismus und Klimasorgen"

"The Telegraph": "Lasst den Karneval beginnen"

TSCHECHIEN:

"Pravo" (online): "Der olympische Karneval in Rio hat begonnen. Die Entzündung des Feuers, den am meisten erwarteten Augenblick der ganzen Eröffnungszeremonie, nahm der ehemalige brasilianische Marathonläufer Vanderlei Cordeiro de Lima vor. Klarer Favorit für die Entzündung des Feuers war der brasilianische Nationalheld Pelé gewesen. Das Fußballphänomen verzichtete aber selbst, weil er sich nur noch eingeschränkt bewegen kann."

"Blesk" (online): "Die Olympischen Spiele von Rio haben bescheidener als ihre Vorgänger begonnen."

"MF Dnes" (online): "In Athen 2004 wurde das Stadion zu einem künstlichen See. Peking 2008 bot eine Weltall-Show voller technischer Raffinesse auf. In London 2012 wurde eine ganze Stadt aus dem Boden gestampft. Rio ging einen etwas anderen Weg: die Innenfläche des Stadions verwandelte sich in die Projektionsfläche eines 3-D-Videomappings, das die Geschichte Brasiliens zeigte - von der Geburt des Lebens über die Wellen des Ozeans, Wiesen voller Schmetterlinge, erste primitive Behausungen bis hin zur Ankunft der Portugiesen, die hier alles veränderten, sowie der schwarzen Sklaven und der zahlreichen Einwanderer."

POLEN:

"Gazeta Wyborcza" (online): "Es waren Gewalt und die Armut der Favelas zu sehen. Der Regisseur der Eröffnungszeremonie, Fernando Meirelles, erwies sich als Meister der Gewaltinszenierung im Fernsehen. Es war so schrecklich wirklichkeitsnah, dass man am liebsten Stopp schreien wollte."

RUSSLAND:

"Sport-Express": "Mit dem Anzünden des Olympischen Feuers ist die Hoffnung verbunden, dass die seit Wochen laufenden Spiele der Behörden beendet sind. Es wird Zeit für Sport - ohne das Labyrinth der Kommissionen, ohne Erklärungen und Proteste. Die Verantwortung wurde dabei wie eine heiße Kartoffel herumgereicht. Das Internationale Olympische Komitee beauftragte die Fachverbände, die Fachverbände wandten sich an den Sportgerichtshof. Es war eine gefährliche Lage - denn es galt, einen Konsens zu schaffen und die Verwirrung nicht zu vergrößern. Eine ideale Lösung konnte es nicht geben. Und so ist jede Seite ein wenig zufrieden und hat doch gleichzeitig ein flaues Gefühl im Magen."

Agentur Tass: "Die Feier spiegelte teilweise die soziale Lage in Brasilien wider. Doch die auffällige Bescheidenheit wurde kompensiert mit lebenslustigen Zeremonien. Das legendäre Maracana-Stadion wurde zu einer riesigen Tanzfläche. Doch es wurde auch ein wenig ernst, als etwa die Probleme der globalen Klimaerwärmung gezeigt wurden."

Tageszeitung "Komsomolskaja Prawda": "Diese Feier war ein Misserfolg, eine Zeremonie ohne Ideen. Statt Karneval in Rio gab es nur imitierte Tänze und ein chaotischer Wirrwarr der Körper. Es wäre viel wirkungsvoller und symbolischer gewesen, das Geld für diese Feier in die Olympia-Schale zu legen und feierlich anzuzünden."

ITALIEN:

"Gazzetta dello Sport". "Samba, Paraden und Emotionen. Die Rio-Spiele haben begonnen: Die Eröffnungszeremonie ist schön, sanft, sie begeistert in jeder Szene: Sie versucht Einfachheit herauszustellen, sie spendet einen Hauch von Optimismus für eine Stadt und eine Welt, die dies fürchterlich brauchen."

DÄNEMARK:

"Ekstrabladet": "Die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele stand in starkem Kontrast zu den vielen negativen Berichten, die im Vorfeld der Spiele von Rio dominiert hatten. Sie verlief so reibungslos, dass man eine Weile fast all die Probleme vergaß, die in der jahrelangen Vorbereitung mit diesen Spielen verbunden waren. Sogar die russische Delegation wurde mit Jubelrufen empfangen, als sie ins Stadion schritt."

"Politiken": "Trotz harter Kritik nach dem Dopingskandal wurde Russland bei der Eröffnungszeremonie recht herzlich empfangen (...) Vor dem Hintergrund brasilianischer Sambamusik gab es Jubel und Applaus für die 271 russischen Athleten während der Parade - ein Empfang in starkem Kontrast zu dem Widerstand, dem sich die russische Olympia-Mannschaft nach dem Auffliegen des Dopingskandals von historischen Ausmaßen gegenüber sah."

NORWEGEN:

"VG": "Die Eröffnungsfeier wurde als minimalistische und weniger kostspielige Veranstaltung im Vergleich zu anderen Zeremonien gepriesen. Aber es war beeindruckend, als die brasilianische Nationalhymne gespielt und als illustriert wurde, wie die olympische Gastgebernation mit der Ankunft von Europäern, Afrikanern und später Japanern entdeckt wurde."

SCHWEDEN:

"Dagens Nyheter": "Nach all dem Kummer und Leid mit der Ausrichtung der ersten Olympischen Spiele in Südamerika gelang mit der Eröffnungsfeier ein guter Anfang mit viel Freude und Hoffnung im Maracanã in Rio."

ÖSTERREICH:

"Kurier": "Farbenprächtig und ausgelassen, aber auch kritisch und anklagend - das Stimmungsbild der Eröffnungsfeier der XXXI. Olympischen Spiele im Maracana-Stadion von Rio de Janeiro war gegensätzlich wie das Land."

"Kronen Zeitung": "Es war eine Show der Superlative, ein farbenfrohes Spektakel!"

SCHWEIZ:

"Blick": "Das Warten hat ein Ende. Die Olympischen Spiele 2016 in Rio sind eröffnet. Die Flamme brennt."

"Tagesanzeiger": "Mit einer bunten, lebendigen Show startete das größte Sportspektakel der Welt in Rio de Janeiro."

"Neue Zürcher Zeitung": "Die Olympischen Spiele sind eröffnet: Es war eine Feier mit Feuerwerk, Misstönen - und einem alten Bekannten."

TSCHECHIEN:

"Lidove noviny": "Wie werden die Olympischen Spiele von Rio in die Geschichte eingehen? Nicht damit, dass sie auf der südlichen Welthalbkugel stattfinden. Australien hat die Spiele 1956 und 2000 ausgetragen. Die Premiere liegt darin, dass die russische Mannschaft wegen Dopings ausgegrenzt wird. Das sei reine Politik und widerspreche dem olympischen Geist, wird weltweit kritisiert. Doch man sollte nicht vergessen, dass diese politische Entscheidung unmittelbar mit den sportlichen Regeln und dem Geist des Fair Play zusammenhängt. (...) Es ist die ultimative Lösung eines Problems, der staatlichen Unterstützung des Dopings, das den Sport untergräbt. Das ist das Neue bei Rio."

RUMÄNIEN:

"Gazeta Sporturilor": "Eine Welt, die spielt. Um Schönheit zu fühlen, braucht man nicht unbedingt das Grandiose. Die Zeremonie war berührend durch ihre Botschaft des Respekts für die Menschlichkeit und für die Natur zugleich."

UNGARN:

Portal "index.hu": "Noch nie hat es eine solche Olympia-Eröffnung gegeben. Zum ersten Mal in der Geschichte finden die Spiele in Südamerika statt, und wie auch immer sie sein werden, wir werden sie mögen."

dpa

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