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Jamaikanerin Thompson mit Supersprint und Freudensprüngen

Olympia Jamaikanerin Thompson mit Supersprint und Freudensprüngen

Elaine Thompson ist die schnellste Frau der Welt. Die Jamaikanerin rannte am Samstagabend (Ortszeit) in 10,71 Sekunden zu ihrem ersten Olympiasieg über 100 Meter und machte danach ein paar wilde Freudensprünge auf der Bahn.

Elaine Thompson (l) rannte in Rio über die 100 Meter als Erste ins Ziel.

Quelle: Srdjan Suki

Rio de Janeiro. "Als ich die Ziellinie überquert habe und mit einem Seitenblick gesehen habe, dass ich klar vorne bin, da wusste nicht recht, wie ich das feiern sollte", verriet die 24-Jährige später.

Silber ging an die Amerikanerin Tori Bowie in 10,83. Für Shelly-Ann Fraser-Pryce platzte der Traum vom dritten Triumph hintereinander, was noch nie einer Frau bei Olympia in einer Einzeldisziplin gelungen ist. Sie wurde in 10,86 Sekunden Dritte. Die Jamaikanerin hatte 2008 in Peking und 2012 in London gesiegt.

Thompson lief die schnellste Siegzeit bei Sommerspielen nach der Amerikanerin Florence Griffith-Joyner, die 1988 in Seoul in 10,54 Sekunden Gold gewann. "Zuhause in meiner Gemeinde in Jamaika hängt ein großer TV-Schirm. Ich kann mir gar nicht vorstellen, was da gerade los ist."

Beste Europäerin war die niederländische 200-Meter-Weltmeisterin Dafne Schippers als Fünfte in 10,90 Sekunden. Die deutsche Meisterin Tatjana Pinto aus Paderborn war im Halbfinale in mäßigen 11,32 Sekunden ausgeschieden. "Es hat schon wieder mit dem Start nicht geklappt. Das ist ein bisschen schade, aber ich habe alles reingelegt", sagte Pinto im ZDF-Interview. Die zweite deutsche Starterin, Rebekka Haase (Thum), war im Vorlauf gescheitert.

dpa

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