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Medaillenentscheidungen der Doppelvierer am Donnerstag

Olympia Medaillenentscheidungen der Doppelvierer am Donnerstag

Zum zweiten Mal schon kann bei den Olympischen Spielen auf der Lagoa Rodrigo de Freitas wegen zu viel Wind nicht gerudert werden. Die Veranstalter behalten noch die Ruhe, aber die Vorhersagen für Donnerstag sind erneut schlecht.

Das Wetter sorgt erneut für eine Verlegung der Ruder-Wettbewerbe.

Quelle: Soeren Stache

Rio de Janeiro. Der Kampf um Ruder-Gold wird für die deutschen Doppelvierer zu einer Geduldsprobe. Nach der Komplett-Absage des Wettkampf-Programms soll es auf der Olympia-Ruderstrecke an der Lagoa Rodrigo de Freitas am Donnerstag weitergehen.

Doch die Wettervorhersage ist so schlecht, dass eine neuerliche Verschiebung wahrscheinlich ist.

"Weniger starke Winde, aber nicht unbedingt eine gute Prognose. Wir sind verhalten optimistisch", sagte Ruderweltverbands-Generalsekretär Matt Smith am Mittwoch in Rio de Janeiro. Da war allerdings wohl eine gehörige Portion Zweckoptimismus dabei.

Denn der Funktionär sagte auch: "Wenn wir am Freitag um 10.00 Uhr hier sitzen und noch kein Rennen hatten, dann werden wir wohl ein paar Rennen verlieren." Es gebe bereits die Pläne C, D, E und F, scherzte er zudem. Betroffen sind davon dann vor allem die Platzierungsrennen für die schlechtesten Boote.

Die Absage am Mittwoch traf beim Deutschen Ruderverband auf Zustimmung. DRV-Sportdirektor Mario Woldt hatte die Bedingungen unmittelbar vor der Entscheidung als "nicht ruderbar" bezeichnet und sprach von "starken Böen" auf dem Wasser. "Im Vorfeld war die Wasserqualität ein Thema, da ist der Wind etwas in den Hintergrund gerückt", sagte er. Woldt lobte die Verantwortlichen für den Entschluss, die Wettkämpfe zu verschieben.

Bereits am Sonntag waren alle Rennen auf der Lagune unterhalb der Cristo-Statue wegen des Windes abgesagt worden. Erst am Dienstag hatten die Veranstalter alle Rückstände aufgeholt und wollten am Mittwoch zum ursprünglichen Zeitplan zurückkehren.

Das für Samstag geplante Finale der Achter ist von den Verschiebungen noch nicht betroffen - allerdings haben bis auf Großbritannien alle Konkurrenten nun einen Tag weniger zum Regenerieren.

dpa

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