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Mountainbikerin Spitz rechnet mit Rio-Start

Olympia Mountainbikerin Spitz rechnet mit Rio-Start

Mountainbikerin Sabine Spitz rechnet trotz einer Knieverletzung mit ihrem fünften Start bei Olympischen Spielen.

"Wir gehen davon aus, dass es klappt. Sie hat einen großen Schritt nach vorne gemacht", sagte ihr Ehemann und Betreuer Ralf Schäuble der Deutschen Presse-Agentur und sah in der ersten Streckenbesichtigung auf dem Rad einen "Riesen-Fortschritt".

Sabine Spitz hat sich vor den Olympischen Spielen am Knie verletzt.

Quelle: Mikael Fritzon

Rio de Janeiro. Auch Sportdirektor Patrick Moster vom Bund Deutscher Radfahrer (BDR) war optimistisch: "Die Entzündungsparameter sind deutlich besser geworden."

Spitz sagte laut BDR-Mitteilung über ihre Gemütslage mit Blick auf den Wettlauf gegen die Zeit: "Es ist, als ob du an einer roten Ampel stehst und hofft, dass es endlich weitergeht." Mental aber habe sie das noch stärker gemacht. "Ich möchte unbedingt starten."

Mit der vierten Olympia-Medaille nach Gold 2008 in Peking, Silber 2012 in London und Bronze 2004 ist bei der 44-Jährigen aus dem Schwarzwald aber kaum mehr zu rechnen. "Es war das Ziel, eine Medaille zu gewinnen. Diese Zielsetzung aufrechtzuerhalten, wäre vermessen", sagte Schäuble. Nun wäre schon die Teilnahme der Mountainbikerin aus Murg-Niederhof ein Erfolg. "Das Ziel ist, dabei zu sein. Was dabei rauskommt, ist Kaffeesatzleserei", sagte Schäuble.

Spitz hatte sich kurz vor den Rio-Spielen eine offene Wunde am Knie zugezogen, die sich entzündete. Ein medizinischer Eingriff wurde nötig. Seitdem wird sie intensiv medizinisch behandelt.

dpa

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