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Schwimmer monieren erneut Strömungen im Becken

Olympia Schwimmer monieren erneut Strömungen im Becken

Mögliche Strömungen im olympischen Schwimmbecken beschäftigen in Rio de Janeiro einige Mannschaften. Bisherige Ergebnisse scheinen darauf hinzudeuten, dass die äußeren Bahnen in dem temporären Becken durch die Wasseraufbereitung benachteiligt sind.

Henning Lambertz ist «maßlos enttäuscht».

Quelle: Michael Kappeler

Rio de Janeiro. Zuerst hatte das Fachportal "swim.de" anhand eigener Vergleiche der Zwischenzeiten des 1500-Meter-Rennens darüber berichtet. "Ich bin da maßlos enttäuscht, dass man das seit 2013 immer noch nicht in den Griff bekommen hat. Damals wurden schon viele viele Schwimmer benachteiligt", sagte Chefbundestrainer Henning Lambertz in Rio de Janeiro.

Schon bei der WM 2013 in Barcelona waren Strömungen von vielen Schwimmern und Trainern vermutet worden. Der Weltverband FINA hatte damals anhand eigener Messungen versichert, keine Anhaltspunkte für eine Strömung in den extra errichteten Becken eines seiner Hauptsponsoren zu haben.

In Rio sollen die Bahnen eins und zwei eher benachteiligt sein. Gerade die Bahnen, auf denen viele Deutsche starteten. Lambertz veranschaulichte das Problem mit einem Beispiel: "Wenn man einen Karren voller Steine hat und schiebt diesen los, dann ist es sehr leicht, den kontinuierlich zu schieben. Aber wenn ich immer anhalte und losschiebe und anhalte und losschiebe, dann ist das sehr viel anstrengender."

So habe die Niederländerin Inge Dekker auf Bahn 8 im Vorlauf über 50 Meter Freistil 24,77 Sekunden gebraucht, auf Bahn eins sei sie dann im Halbfinale fast sechs Zehntelsekunden langsamer gewesen.

dpa

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