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Vogel erfüllt Pflicht im Sprint - Kluge mit gutem Start

Olympia Vogel erfüllt Pflicht im Sprint - Kluge mit gutem Start

Nach Platz drei im Teamsprint findet Weltmeisterin Vogel auf der Bahn nicht so recht zurück in die Erfolgsspur. Im Achtelfinale ist sie zwar dabei. Aber die Leistung ist ausbaufähig. Einen guten Start erwischt Omnium-Hoffnung Kluge.

Kristina Vogel muss sich für eine Medaille noch steigern.

Quelle: Felix Kaestle

Rio de Janeiro. Bei den britischen Bahnrad-Festspielen in Rio de Janeiro kommt Kristina Vogel nicht so recht auf Touren. Die siebenmalige Weltmeisterin erfüllte bei den Olympischen Spielen mit dem Einzug ins Sprint-Achtelfinale zwar ihre Pflicht - mehr aber auch nicht.

Einen Tag nach ihrem enttäuschenden sechsten Platz im Keirin kam Vogel auch in der Sprint-Qualifikation nicht über den sechsten Platz hinaus und erschwerte sich damit das Leben. "Es liegt alles sehr dicht beisammen, von daher ist alles offen", sagte Vogel und blickte noch einmal zurück: "Ich war gestern schon sehr niedergeschlagen." Es sei schwierig, über fünf Tage Wettkämpfe "die krasse Spannung" hochzuhalten: "Es wird immer anstrengender."

Roger Kluge legte hingegen einen guten Start in den Omnium-Wettbewerb hin. In der ersten von sechs Disziplinen belegte der Olympia-Zweite von Peking in Rio de Janeiro den zweiten Platz im Scratch hinter dem dänischen Olympiasieger Lasse Norman Hansen. Der britische Superstar Mark Cavendish, der in diesem Jahr vier Etappen bei der Tour de France gewonnen hatte, wurde zum Auftakt Sechster.

Die Radsport-Großmacht Großbritannien durfte unterdessen bereits den vierten Olympiasieg in der sechsten Entscheidung feiern. Jason Kenny gewann das britische Duell mit seinem Landsmann Callum Skinner in zwei Läufen. Platz drei ging an den Russen Denis Dmitriew, der den australischen WM-Zweiten Matthew Glaetzer ebenfalls in zwei Läufen bezwang. Die beiden deutschen Teilnehmer Joachim Eilers aus Chemnitz und Maximilian Levy aus Cottbus hatten die Plätze fünf und neun belegt.

Vogel schaffte durch einen souveränen Sieg gegen die Niederländerin Laurine van Riessen das Weiterkommen, der sechste Platz in der Qualifikation könnte ihr aber noch Probleme bereiten. "Ich habe auf den ersten 100 Metern zu viel riskiert. Das hat sich hinten raus gerächt", sagte Vogel. Nun wird sie bereits früher als erwartet auf eine der ganzen starken Gegnerinnen treffen.

Für Vogel hatte sich am Vortag die zweite Medaillenhoffnung zerschlagen, als sie als Weltmeisterin das Keirin-Finale verpatzt hatte. Im Teamsprint hatte sie mit Miriam Welte Bronze gewonnen, im Sprint zählt sie zu den Mitfavoritinnen.

Nach der Enttäuschung im Keirin hatte sich Vogel angriffslustig gegeben. "Abhaken, neu angreifen. Natürlich bin ich traurig, aber ich habe hier noch eine Chance", lautete ihre Devise, nachdem sie an der fest eingeplanten Medaille vorbeigefahren war.

dpa

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