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Von Leipzig aus in Rio mitfiebern

Olympia Von Leipzig aus in Rio mitfiebern

Es wird zwar etwas kleiner als bei der Fußball-WM 2006, als auf dem Augustusplatz rund 10 000 die Auftritte der deutschen Elf bejubelten – verstecken muss sich das Public Viewing zu den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro aber auch nicht.

Die Leipziger Olympioniken (v.l.n.r.): Annekatrin Thiele, Franz Anton, Stephan Feck, Tina Dietze, Jan Benzien und Cindy Roleder.

Quelle: Wolfgang Zeyen / Christian Modla / dpa

Leipzig. Es wird zwar etwas kleiner als bei der Fußball-WM 2006, als auf dem Augustusplatz rund 10 000 die Auftritte der deutschen Elf bejubelten – verstecken muss sich das Public Viewing zu den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro aber auch nicht. Am Mittwoch wurden die Pläne dafür im Leipziger Olympiastützpunkt (OSP) nördlich der Red-Bull-Arena vorgestellt, standesgemäß mit den heimischen Medaillengewinnerinnen Annett Böhm (Bronze 2004 in Athen im Judo) und Heike Fischer-Jung (Bronze 2008 in Peking im Wasserspringen).

Demnach geht die erste Übertragung am 10. August im OSP los. Gezeigt werden von 16.30 bis 21 Uhr die Ruder-Wettbewerbe im Doppelvierer der Männer und Frauen, wobei besonders bei den Damen das Augenmerk auf der DHfK-Athletin Annekatrin Thiele liegen wird. Laut OSP-Leiter Winfried Noack ist das erklärte Ziel für die 30-Jährige eine Medaille.

Ein Highlight bildet am Abend der Olympiatalk des Sportnetzwerks „Concept4sport“. In der Champions Bar des Marriott-Hotels wird das Synchron-Springen mit der DHfK-Medaillenhoffnung Stephan Feck ab 21 Uhr live von  Expertin Heike Fischer-Jung kommentiert. 

Tags darauf darf auch beim Kanuslalom-Duo Franz Anton und Jan Benzien vom LKC auf Edelmetall gehofft werden. „Beide sind heiß“, kündigt Winfried Noack an. Von 17 bis 20 Uhr kommen erst die Halbfinals und dann die Finals im OSP.
Ein volles Programm gibt’s am 16. August. Von 14 bis 17 Uhr werden erst die Auftritte von LVB-Paddlerin Tina Dietze im Kajak-Zweier, dann die Sprünge von Stephan Feck vom Drei-Meter-Brett und schließlich die Vorläufe von DHfK-Ass Cindy Roleder über 100 Meter Hürden übertragen. Die Finals in der Leichtathletik werden dagegen nicht im OSP gezeigt, da sie zum großen Teil nach Mitternacht über die Bühne gehen. „Das ist bedauerlich, aber das Interesse dürfte sich zu dieser Zeit auch in Grenzen halten“, erklärt Winfried Noack.

Zum Ende der Spiele ist noch einmal Tina Dietze dran, die am 20. August ab 14.30 Uhr in den Kajak-Vierer steigt. Die Gold- und Silbermedaillengewinnerin von London ist auch in Rio eine der großen Leipziger Hoffnungen. Bei der Verabschiedung war sie gut drauf, meint Noack. Laut dem OSP-Leiter sollte in Rio insgesamt mindestens ein voller Medaillensatz für die Messestadt herausspringen.
Der Empfang der Leipziger Athleten am 25. August auf dem Markt sowie der Olympiaball im Neuen Rathaus am Abend sorgen dann für einen krönenden Abschluss der aktuellen Olympiade. Aber wie im Fußball gilt auch hier „Nach Olympia ist vor Olympia“. Und das heißt im Fall der Sportler von der Pleiße: Vorbereitung auf Tokio 2020. 

Christian Dittmar

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