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Krönchen, Lieder und Dopingkontrollen – RB Leipzig feiert mit Fans im Sonderzug

Krönchen, Lieder und Dopingkontrollen – RB Leipzig feiert mit Fans im Sonderzug

Am Samstagnachmittag krönte RB Leipzig die Saison mit einem 3:1 bei den Stuttgarter Kickers. Kurz darauf stiegen die Fußballer um Coach Alexander Zorniger in den Sonderzug und feierten mit 700 Fans den Aufstieg in die 2. Bundesliga.

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Gute Laune im Sondetzg: die RB-Physiotherapeuten Alexander Sekoren und Sven Wobser (v.l.) und Verteidiger Niklas Hoheneder.

Quelle: Anne Grimm

Leipzig. Sieben Stunden flossen die Getränke, sangen alle gemeinsam, doch auch die Dopingkontrolle kam vorbei.

Sie starteten als erstes ihre Party-Tour durch die acht Doppelstockwagen des Sonderzugs, kamen als letzte zurück und fingen wieder von vorn an: Niklas Hohender sowie die beiden Physiotherapeuten Alexander Sekora und Sven Wobser waren die Feierkönige des Samstagabends. Ausgestattet mit Leibchen des DFB und der Aufschrift: Dopingkontrolle. Das sorgte für so einige Lacher. Später gingen sie sogar mit Krönchen auf die Pirsch.

Trainer Zorniger wurde als „Alexander Fußballgott“ empfangen, durfte dann auch auf Wunsch der Fans voller Inbrunst „auf der schwäbschen Eisenbahn" singen. Viel geträllert wurde auch bei RB-Anhänger Alex und seinen Freunden. Fast in Endlosschleife lief „Auf uns“ von Andreas Burani. „Dieses Lied beschreibt das tolle Jahr, das uns die Mannschaft beschert hat“, sagt Alex und fügt hinzu: „In unserer Stadt gab es seit fast 20 Jahren keinen hochklassigen Fußball mehr. Ich freue mich nun auf die 2. Bundesliga und vor allem weiterhin gewaltfreie Spiele. Das ist uns wichtig.“

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Leipzig. Am Samstagnachmittag krönte RB Leipzig die Saison mit einem 3:1 bei den Stuttgarter Kickers. Kurz darauf stiegen die Fußballer um Coach Alexander Zorniger in den Sonderzug und feierten mit 700 Fans den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Sieben Stunden flossen die Getränke, sangen alle gemeinsam, doch auch die Dopingkontrolle kam vorbei.

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Die RB-Fans sind schon, im positiven Sinne, auch ein bisschen bekloppt: Katrin und Jens zum Beispiel. Das Ehepaar ist seit 2011 bei Rasenballsport dabei, fährt zu jedem Auswärtsspiel und feierte schon Geburtstage sowie Silberhochzeit im Fanbus. „Dieser Aufstieg ist grandios, was wollen wir mehr. Der Verein ist zu unserem gemeinsamen Hobby geworden“, sagt Katrin.

Gemeinsam einigten sich Fans und Mannschaft auch darauf: Heidenheim ist verdient Meister geworden. Obwohl die Leipziger laut Dominik Kaiser „schon noch auf den Spitzenplatz geschielt hatten“, waren am Ende alle mit der Vizemeisterschaft zufrieden.

Dass eine Regionalbahn mächtig lang sein kann, merkte Publikumsliebling Timo Röttger. Der „Metzger“ schrieb auf seiner Abschiedstour durch den Fanzug die meisten Autogramme und sagte: „Es fällt mir schon extrem schwer, mich zu verabschieden.“ Nach dem Spiel habe er auf dem Rasen vor dem Fanblock eine Träne wegdrücken müssen. Für alle Timo-Fans: „Ich kann mir gut vorstellen, irgendwann wieder zu kommen. Vielleicht als Trainer im Nachwuchs.“ Den Trainerschein hat er sich für die nächsten Jahre fest auf die Fahnen geschrieben. Sein Vertrag bei Viktoria Köln gilt für drei Jahre.

Erst nach Mitternacht strandete die Feiertruppe, fast 20 Stunden nach dem Start am Morgen um 4:58 Uhr, wieder am Leipziger Hauptbahnhof. Müde waren alle und glücklich. Am Sonntag trifft sich die Mannschaft gegen 13 Uhr ein letztes Mal, bevor sich alle in den wohlverdienten fünfwöchigen Urlaub verabschieden.

Anne Grimm

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