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11 aus 18 bis 19: Die Qual der Wahl im Kader von RB Leipzig

Startformation 11 aus 18 bis 19: Die Qual der Wahl im Kader von RB Leipzig

Wie wird RB Leipzigs Startelf für die in der kommenden Woche startende Zweitligasaison aussehen? Coach Ralf Rangnick hat die Qual der Wahl. Denn 18 oder 19 seiner Akteure haben das berechtigte Selbstverständnis: Ohne mich geht gar nichts!

RB-Coach Ralf Rangnick hat in Sachen Startformation die Qual der Wahl.

Quelle: GEPA-Pictures

Leipzig. Der Saisonstart der weltbesten 2. Liga rückt näher. Mittenmang: RB Leipzig. Etat-King. Favorit auf den Aufstieg. Auch wegen Ralf Rangnick, dem Trainer-Rückkehrer der letzten Jahre.
Am Sonnabend steigt der finale Test vorm Ernstfall beim FSV Frankfurt (25. Juli/15.30 Uhr). Um 19 Uhr wird das Spiel gegen Hapoel Tel Aviv angepfiffen. Öfter mal was Neues: Vor der Generalprobe findet ein 45-minütiges Trainingsspiel statt. Danach absolvieren zwei RB-Teams je eine Halbzeit. So kommt jeder Profi auf 90 Minuten. 

Sonntag dann die Saisoneröffnungsfeier in der diesmal klimatisierten Arena Leipzig (ab 9.30 Uhr). Es möge sich keiner verkühlen, vor allem kein Sportler. Die stehen vor einer Saison, deren Motto lautet: Alle gegen RB! 

11 aus 18 bis 19: Wenn alle Fußballer, die wegen Rangnicks Strahlkraft gekommen sind, gegen Tel Aviv und/oder Frankfurt spielen, kommt ein 6-6-6-System zur Anwendung. Der beste RB-Kader aller Zeiten: Ja, Qual der Wahl.

18, 19 Spieler haben das berechtigte Selbstverständnis: Ohne mich geht gar nichts! Auf frankfurterisch und mit Gruß an FSV-Coach Tomas Oral: Ohne mit mir geht's gar net!
Form schlägt Klasse. Es sei denn, es misst sich ein beseelter Achtligaspieler mit einem mäßig interessierten Erstligaspieler.

Problem bei RB: Alle haben Klasse und sind in Form. Die Duelle haben es in sich, einzig im  Tor  gibt es einstweilen klare Bilder. Peter Gulacsis Vier-Spiele-Sperre-Import aus Österreich hat auch hier Bestand. Wurde auch schon mal anders gehandhabt. Fabio Coltorti geht als Nummer 1, Benny Bellot als 2 in die Saison. Das ist seit 2012 so.

Abwehr:  Tim Sebastian bleibt in der Zentrale eine Macht, Willi Orban hat gegenüber Atinc Nukan die Nase vorn. Lukas Klostermann muss sich nach der U19-EM hinten anstellen, wirft seinen Hut aber auch als Rechtsverteidiger in den Ring. Rechts sprintet Georg Teigl den Annäherungsversuchen von Ken Gipson und Klostermann davon. Links drängelt der junge Russe Dimitri Skopintsev am Auspuff von Anthony Jung.

Mittelfeld:  Acht Mann kämpfen um drei bis vier Plätze. Stefan Ilsanker räumt ab, Massimo Bruno baut auf. Zsolt Kalmar ist Bruno II. Diego Demme, Rani Khedira und Stefan Hierländer sind zuverlässige Defensivkünstler. Der offensive Dominik Kaiser ist wegen seiner Extraklasse bei ruhenden Bällen eigentlich unverzichtbar. Emil Forsbergs Tempo-Dribblings sind Waffen.

Sturm:  Wenn Yussuf Poulsen nicht mit Pommes-Tüte erwischt wird, spielt er immer. Auch an Königstransfer Daviel Selke kommt nur vorbei, wer rechts blinkt und links abbiegt. Gilt ebenfalls für Marcel Sabitzer und Vorbereitungsgewinnler Nils Quaschner. Vier Topstürmer und nur zwei bis drei Plätze.
Eine insgesamt schwierige Aufstellungsnummer, die genau so gewollt ist.

Neues Testspiel, Mittwoch, 29. Juli, 18 Uhr: RB Leipzig - FC Ingolstadt (Red-Bull-Arena). 

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