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40 Busse und ein Sonderzug: 4600 Nürnberger machen sich zu RB Leipzig auf

40 Busse und ein Sonderzug: 4600 Nürnberger machen sich zu RB Leipzig auf

Es wird voll und laut am Ostersonntag im Leipziger Waldstraßenviertel. Beim Zweitligaspiel von RB Leipzig (Anstoß 13.30 Uhr) ist der 1. FC Nürnberg zu Gast. Und die Franken bringen richtig viele Fans mit.

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Fans des 1. FC Nürnberg.

Quelle: dpa

Leipzig. Nach Angaben des Clubs wollen sich 4600 Schlachtenbummler auf den Weg machen. Ein Sonderzug mit den Ultras kommt um 11.03 Uhr am Leipziger Hauptbahnhof an. Außerdem fahren 40 Busse und viele Privatwagen nach Sachsen. Für sie ist der Parkplatz am Cottaweg vorgesehen.

Die Leipziger Verkehrsbetriebe richten einen Busshuttle vom Hauptbahnhof zum Stadion ein. Der 1. FCN rät seinem Anhang diesen Service anzunehmen, weil der Fußmarsch „mindestens eine Stunde“ dauere.

Im Nürnberger Block ist eine Protestaktion geplant. „Dieses Spiel ist kein normales und das darf es niemals werden. Auch wenn wir diesem Konzern ohnmächtig gegenüberstehen. Die Verachtung und Ablehnung muss dem Konzern und seinem Gefolge in jeder Sekunde entgegenschlagen“, kündigten die Anhänger an.

Der Verein appelliert an den eigenen Anhang. „Wir fordern unsere Fans zu einem respektvollen und friedlichen Auftreten auf“, heißt es in einem Schreiben. Darin betonen die Franken aber auch: „Der 1. FC Nürnberg steht für Meinungsfreiheit.“ Der Club mache deutlich, dass er sich nur mit den eigenen Werten und seiner 115-jährigen Tradition identifiziere. „Wir sind keine Marke, wir sind ein Verein. Darauf dürfen alle sehr stolz sein.“

Sportlich soll auf der Reise auch etwas herausspringen. "Wir müssen effizienter werden, offensiv wie defensiv. Vorne müssen wir abschlussstärker auftreten, denn Leipzig wird uns nicht so viele Chancen ermöglichen", sagte Nürnbergs Trainer René Weiler. Niclas Füllkrug, Robert Koch, Manuel Bihr und Maximilian Dittgen fehlen dem Coach wegen Verletzungen. Ein Geheimnis machte der Übungsleiter am Karfreitag darum, wen er ins Tor stellt. Raphael Schäfer und Patrick Rakovsky buhlen um den Platz zwischen den Pfosten. "Ich habe mich, Stand jetzt, noch nicht entschieden“, so Weiler.

Die Verpflichtung von Davie Selke sorgte auch in Nürnberg für Aufsehen. Weiler, ganz Diplomat, hielt sich mit einer Bewertung zurück. „Schön für Leipzig, wenn sie das Geld haben“, kommentierte er knapp.

Ironie der Spielansetzung: Am Sonntag pfeift Sven Jablonski die Partie. Der 24 Jahre alte Bankkaufmann kommt wie Selke aus Bremen und leitete in der Hinrunde die Begegnung der Roten Bullen gegen FSV Frankfurt. Clemens Fandrich flog damals nach seinem Schubser gegen Hanno Balitsch vom Platz. Im Jahr davor gewann Leipzig unter Jablonskis Leitung mit 2:0 gegen Regensburg.

Matthias Roth

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