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ARD will Pokal-Hit Dynamo gegen RB Leipzig zeigen

Sachsen-Kracher als Live-Spiel? ARD will Pokal-Hit Dynamo gegen RB Leipzig zeigen

Zweitliga-Aufsteiger Dynamo Dresden gegen Bundesliga-Aufsteiger RB Leipzig – der brisante Sachsen-Kracher in der ersten Runde des DFB-Pokals soll live am 22. August in der ARD übertragen werden. Das geht aus Exklusiv-Informationen der LVZ hervor.

Dynamo Dresden gegen RB Leipzig: Die ARD ist heiß auf den Sachsen-Kracher im DFB-Pokal.

Quelle: dpa / Christian Modla

Leipzig. Demnach hat das bislang favorisierte Spiel Carl Zeiss Jena gegen den FC Bayern keine Chance mehr. Grund: Vier Tage später wird der Bundesliga-Start mit den Bayern als Meister live übertragen und zweimal so kurz hinter­einander könne man keine Mannschaft zeigen, heißt es.

Nach LVZ-Informationen hat sich ARD-Sport-Koordinator Axel Balkausky in Abstimmung mit seinen Untergebenen entschieden, welches Match übertragen wird. Trier gegen Dortmund wurde von Balkausky & Co. auch diskutiert und, nun ja, als ganz nett eingestuft. Die Zentrale Informationsstelle Sporteinsätze (ZIS) prüft nun, ob das Hochsicherheitsspiel Dynamo gegen RB an einem Montagabend anständig über die Bühne gehen kann. Ob an jenem Abend ausreichend Beamte vorhanden sind und so weiter.

Dynamo Dresden gegen RB Leipzig. 1953 gegen 2009. Tradition trifft Dose. Die fast immer schon Guten und Reinen gegen das mindestens Böse. Mehr Brisanz geht nicht. Man ist sich bisher so gut es ging aus dem Weg gegangen. Im September 2009 hat RB bei der U23 von Dynamo 2:0 gewonnen. Oberliga, interessierte keinen. Im Mai 2011 kam Dynamos Erste ohne einen Profi zum Sachsenpokal nach Leipzig, unterlag 1:2. Nicht mal eine Randnotiz. Das Ganze hat jetzt eine andere Tragweite, ist ideologisch aufgepumpt.

Was sonst noch war: RB-Tank Nils Quaschner ist sich mit dem VfL Bochum weitgehend einig. Im Schwange ist ein Ausleihgeschäft. Dass RB währenddessen ein Teil des Gehaltes trägt, kommt für Sportdirektor Ralf Rangnick eher weniger infrage.

Ebenfalls ein Rangnick-Thema: Der Ex-Salzburger Sadio Mane wechselt für 35 Millionen Euro von Southampton zu Jürgen Klopps FC Liverpool. Salzburg kassiert mehrere Millionen Euro des Mehrwertes. Eine Art verspätetes Abschiedsgeschenk von RR an RB Salzburg, wo er bis 2015 Sportdirektor war.

Von Guido Schäfer

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