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Auch bei den TV-Quoten mischt RB Leipzig oben mit

Leipziger Höhenflug Auch bei den TV-Quoten mischt RB Leipzig oben mit

RB Leipzig polarisiert und weckt dadurch das Interesse vieler Zuschauer. Das belegen die Einschaltquoten beim Bezahlsender Sky. Dort rangieren die Bullen seit Saisonbeginn in der oberen Tabellenregion – auch wenn es zuletzt einen kleinen Dämpfer gab.

RB Leipzig belegt in der Sky-Zuschauertabelle aktuell den siebten Platz.

Quelle: dpa

Leipzig. Sechs Siege, drei Unentschieden, keine Niederlage: Durch das 2:0 in Darmstadt baut RB Leipzig seinen eigenen Rekord als bester Bundesliga-Neuling der Geschichte weiter aus. Das sorgt für Hochstimmung an der Pleiße und beim Bezahlsender Sky. Schließlich gehören RB-Spiele häufig zu den Zuschauermagneten in deutschen Wohnzimmern.

Laut Sky-Quotenmessung locken die Messestädter durchschnittlich 360.000 Fans pro Bundesliga-Spiel vor die Fernsehgeräte. Das bedeutet aktuell Platz sieben in der vom Branchendienst Meedia errechneten Tabelle – vor Mönchengladbach und Hamburg. „Die hohen Quoten freuen uns natürlich sehr“, verrät Dirk Böhm, Sport-Kommunikationschef von Sky. Inwiefern der Leipziger Raum dabei eine Rolle spielt, könne jedoch nicht gesagt werden. Spitzenreiter in der TV-Tabelle sind nach neun Spieltagen die Münchner Bayern mit im Schnitt 770.000 Zuschauern, gefolgt von Dortmund, Schalke, Köln, Berlin und Bremen.

Zweimal Top, einmal Flop

Bislang gab es für RB zwei TV-Tagessiege. Zum Saisonstart sahen 460.000 Neugierige das Duell gegen Hoffenheim. Am fünften Spieltag interessierten sich sogar 780.000 für das Aufeinandertreffen mit Köln. Eine hohe Resonanz verzeichneten zudem die Partien gegen Dortmund (580.000), Wolfsburg (480.000) und Bremen (450.000). Der allgemeine Höchstwert wurde am zweiten Spieltag erreicht, als mehr als eine Millionen Zuschauer beim Klassiker Schalke gegen Bayern einschalteten. Für das Revierderby zwischen Dortmund und Schalke entschieden sich 950.000 Fans.

Ein Grund für die vielfach hohen Einschaltquoten von RB ist auch der Spielplan. Die Sachsen haben bisher sechs ihrer neun Saisonspiele zu Anstoßzeiten absolviert, zu der keine anderen Bundesliga-Partien zu sehen waren: Viermal traten sie am Sonntag an, einmal am Samstagabend und einmal am Freitag. Zu diesen Zeiten schnellen die Quoten – im Gegensatz zu samstags um 15.30 Uhr – automatisch in die Höhe. Das Match gegen den Hamburger SV verfolgten zum Beispiel nur 50.000 Zuschauer, während das Spiel gegen den FC Augsburg (freitags) immerhin 340.000 vor die Fernsehgeräte zog. Selbst beim Duell Mönchengladbach gegen Hamburg am siebten Spieltag schalteten lediglich 60.000 ein.

Die einzige richtig schwache Quote erzielten die Roten Bullen am vergangenen Samstag. Sky zufolge haben weniger als 5000 Zuschauer beim Auswärtssieg gegen den SV Darmstadt 98 zugesehen. Das sei der niedrigste Wert gewesen, der möglich ist. Bis zum Jahresende sind die Leipziger noch zweimal am Freitag gefordert sowie je einmal am Samstagabend und am Sonntag. Für das Kräftemessen mit dem FC Bayern, zugleich das letzte Spiel des Kalenderjahres, ist ein Mittwoch anberaumt.

Von mkl

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