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Auseinandersetzung an Raststätte: Leipziger und Nürnberger Fans geraten aneinander

Auf der Fahrt nach Duisburg Auseinandersetzung an Raststätte: Leipziger und Nürnberger Fans geraten aneinander

Fans von RB Leipzig sind am Sonntag auf ihrer Fahrt nach Duisburg von Anhängern des 1. FC Nürnberg bedrängt worden. Beide Lager hatten an derselben Raststätte eine Pause eingelegt.

Leipzig. Ihre Abschiedstour aus der 2. Bundesliga haben sich die Fans von RB Leipzig anders vorgestellt. Rund 2500 Anhänger der Roten Bullen machten sich am Sonntagmorgen auf nach Duisburg, wo um 15.30 Uhr das letzte Saisonspiel angepfiffen wird.

Eine Pause am Rasthof Bühleck bei Kassel an der Autobahn 44 endete gegen 11.30 Uhr mit einem unschönen Zusammentreffen mit Fans des 1. FC Nürnberg. Die Anhänger des Clubs befanden sich zu diesem Zeitpunkt auf dem Weg nach Paderborn und mussten dafür ebenfalls die Route der Leipziger nutzen.

„Es gab die schon üblichen Pöbeleien und Reibereien“, sagte ein Sprecher der Autobahnpolizei Baunatal gegenüber LVZ.de. Es habe auch provozierende Gesten gegeben. An der „Gemengelage“ seien verschiedene Gruppen beteiligt gewesen. Beamte vor Ort hätten die Leipziger aufgefordert, sofort weiterzufahren, um die Lage zu beruhigen. Über die Zahl der Beteiligten machte die Polizei keine Angaben. Über Handgreiflichkeiten oder Verletzte lagen den Sicherheitskräften keine Angaben vor.

In den sozialen Netzwerken machte der Vorfall schnell die Runde. „Nürnberger Idioten (!) greifen mehrere Fanbusse an (Rastplatz Bühleck), es kam zu Sachbeschädigungen, Diebstahl und leichten Verletzungen“, heißt es bei Facebook. Aus dem Leipziger Bus seien dabei auch Bierkästen gestohlen worden.

Für die Beamten in Baunatal sind solche Vorfälle nichts Neues. Da die Autobahn direkt ins Ruhrgebiet mit mehreren Bundesligisten führt, kommt es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen Fangruppierungen. „Es wäre schön, wenn es im Vorfeld mal Absprachen über die Touren gäbe, damit die Busse nicht aufeinandertreffen“, meinte der Polizeisprecher.

Matthias Roth

 

 

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