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BVB-Boss Watzke ätzt gegen RB Leipzig - Hasenhüttl kontert

Fußball vs. Marketing BVB-Boss Watzke ätzt gegen RB Leipzig - Hasenhüttl kontert

Sie sind derzeit überall Gesprächsthema - und zwar nicht nur, weil RB Leipzig als Aufsteiger momentan in der Bundesliga auf dem zweiten Tabellenplatz steht. Diesmal stichelte BVB-Klubchef Watzke gegen die Rasenballer.

RB-Trainer Ralph Hasenhüttl und BVB-Klubchef Hans-Joachim Watzke sticheln gegeneinander. (Archivbilder)

Quelle: dpa

Dortmund/Leipzig. Borussia Dortmunds Klub-Chef Hans-Joachim Watzke hat sich sehr kritisch mit Fußball-Bundesliga-Neuling RB Leipzig auseinandergesetzt. „Bei Rasenballsport wie sie ja tatsächlich heißen, haben wir das erste Mal – auch im Gegenteil zu Hoffenheim oder Wolfsburg – den Fall, dass da nichts, aber auch gar nichts historisch gewachsen ist. Da wird Fußball gespielt, um eine Getränkedose zu performen“, ätzte der BVB-Geschäftsführer in der Sport Bild gegen RBL.

Die Leipziger sind vor dem Gastspiel am Freitag (20.30 Uhr/Sky) bei Bayer Leverkusen Tabellenzweiter und punktgleich mit Spitzenreiter Bayern München. Viele Experten trauen den Roten Bullen am Saisonende sogar einen Europacupplatz zu.

„Ich verschenke keinen einzigen Gedanken daran, dass es uns nur deshalb gibt, um eine Dose zu performen. Das wäre schade“, sagte RB-Trainer Ralph Hasenhüttl am Mittwoch: „Ich sehe stattdessen die Euphorie und die Freude, die wir in der Stadt verbreiten. Das ist für mich der allerwichtigste Antrieb. Man sollte uns schon die Chance geben, die Menschen auf unsere Art und Weise glücklich zu machen.“

Leipzigs Vorstandschef Oliver Mintzlaff verwies im Gespräch mit der Bild indes auf persönliche Treffen mit Watzke, bei denen dieser sich stets „sehr positiv unseren Fans und uns gegenüber“ geäußert habe: „Unabhängig davon tut es uns aber leid, dass Red Bull dem BVB ein wenig Aufmerksamkeit genommen hat. Herr Watzke weiß, dass RB Leipzig als Verein von einem Großteil der Öffentlichkeit als eine absolute Bereicherung für die Bundesliga angesehen wird.“

Der 57-jährige Watzke beurteilte in dem Sport-Bild-Interview zudem die 50+1-Regel sehr positiv: „Die 50+1-Regel nützt in Deutschland deutlich mehr als sie schadet. Ein Investor würde in Dortmund sicherlich schnell dafür sorgen, dass aus 28.000 Stehplätzen 15.000 Sitzplätze gemacht werden, die mehrere Millionen Euro mehr pro Jahr an Einnahmen bringen. Ich möchte – und da bin ich wirklich Ultra – keine englischen Verhältnisse, in denen die Fans gemolken werden.“

LVZ

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