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Betis Sevilla schmückt die Saisoneröffnung von RB Leipzig am 14. August

Namhafter Testgegner Betis Sevilla schmückt die Saisoneröffnung von RB Leipzig am 14. August

Die Fans von RB Leipzig können sich nach Schalke 04 und Paris St. Germain erneut auf einen hochkarätigen Gegner zur offiziellen Saisoneröffnung freuen. Der Bundesliga-Aufsteiger erwartet am 14. August Betis Sevilla aus der spanischen Primera Division. 

Betis Sevilla (hier German Pezzella nach seinem Tor gegen Getafe am 15. Mai) wird zur Saisoneröffnung bei RB Leipzig zu Gast sein.

Quelle: dpa

Leipzig. Im Jahr 2010 schmückten die großen Schalker die Saisoneröffnung von RB Leipzig, machte Carsten Kammlott bei der ritterlichen 1:2-Niederlage das Spiel seines Lebens. 2014 hielt König Zlatan Ibrahimovic mit Paris St. Germain in der Red-Bull-Arena Hof. Der Superstar kam beim Leipziger 4:2-Sieg auf eine Laufleistung von zehn Kilometern. Wenn man die Neun-Kilometer-Anfahrt vom Tageshotel dazurechnet.

Schalke und Paris waren glänzend besucht, machten Lust auf's erste Punktspiel. Am 14. August steigt wieder eine Party, die einstimmen soll für den Bundesliga-Start. Die Partygäste kommen diesmal aus der spanischen Primera Division, genauer gesagt aus Sevilla.

Betis Sevilla, kleiner, aber feiner Konkurrent des erfolgreichen Stadtrivalen FC Sevilla (dreimal in Folge Europa-League-Gewinner), ist d e r Vorbereitungsknüller der Roten Bullen.

Betis landete in der abgelaufenen Saison nur auf Platz zehn in Spanien, hat mit Heiko Westermann und Rafael van der Vaart aber zwei frühere Bundesligastars in seinen Reihen. Betis Sevilla ist übrigens jener Club, der sich nach dem Sommermärchen 2006 „unseren“ Flügelflitzer David Odonkor schnappte und mit einem Fünfjahresvertrag ausstattete. Borussia Dortmund kassierte für den damals schnellsten Bundesligaspieler 6,5 Millionen Euro. Glücklich wurde Odonkor bei Betis nicht.

Manches passt nicht zusammen.

Anderes wird so gut es geht passend gemacht.

RB Leipzig und Breel Embolo: die unendliche Geschichte

Womit wir bei Breel Embolo wären.

Das Gezerre um Basels Wunderstürmer macht neugierig. Also: Fußball gucken, Rumänien gegen die Schweiz. Erster Eindruck: Der 19-Jährige hat einen Körper wie Tarzan, ist viel unterwegs, geht keinem Duell aus dem Weg. Gegen die Rumänen (1:1) bringt der ungestüme junge Mann keine Situation zu Ende.

Embolo erinnert zumindest in diesem Spiel an den frühen Yussuf Poulsen. Als der Däne 2013 mit erst 19 Jahren nach Leipzig kommt, ist er zwar schon ein Athlet, aber technisch noch unfertig. Bei 600 000 Euro Ablöse hält sich das Risiko in Grenzen. Heute weiß man: Ralf Rangnick hat mit Poulsen ein exzellentes Geschäft eingerührt.

Zeiten und Preise ändern sich, der FC Basel will sich mit dem Transfer von Embolo offenbar ein neues Stadion oder einen Berg kaufen. RB bietet 20 Millionen Euro. Manchester United soll allerdings bereit sein, noch mehr abzudrücken. Unter dem Eindruck des eingangs erwähnten Spiels könnte man zur Überzeugung gelangen: Bei aller Liebe und mit großem Vertrauen in die Entwicklung des Breel Embolo, so viel Kohle ist er noch nicht wert.

Wenn wahr ist, dass Manchester United vorstellig geworden ist, kann sich RB das Ganze abschminken. Doch warum zieht sich der Transfer dann wie Kaugummi?

Ist Jose Mourinho heiß auf den Schweizer oder wurde das Gerücht gezielt gestreut, um die RB-Bosse tiefer ins Portemonnaie greifen zu lassen?

Apropos Gerüchteküche: Das jüngste Gerücht ist zarte 22, spielt bei Juventus Turin und heißt Mario Lemina. RB habe den zentralen Mittelfeldspieler auf dem Zettel, heißt es. Der Zettel muss ziemlich lang sein.

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