Startseite LVZ
Volltextsuche über das Angebot:

Google+ Instagram YouTube
Bis Mittwoch muss er liegen: Red-Bull-Arena bekommt neuen Rasen

Rangnicks Details Bis Mittwoch muss er liegen: Red-Bull-Arena bekommt neuen Rasen

Am 1. März ist meteorologischer Frühlingsbeginn und RB Leipzig macht das Stadion schön, doch statt Frühblühern gibt es zur Partie gegen Heidenheim einen neuen Rasen. Denn mit Stoppelackern haben die Roten Bullen so ihre Probleme: Schlecht fürs Spiel. Und dann ist da ja noch das Knie von Terrence Boyd.

Hartplatzballsport Leipzig? Nein, in der Arena wird derzeit nur der Rollrasen getauscht.

Quelle: privat

Leipzig. Ralf Rangnick ist unzufrieden. Der Rasen bei St. Pauli sei schlecht gewesen, in Paderborn und Düsseldorf ebenso, bemängelte der Trainer von RB Leipzig am Dienstag. Schlechtes Grün steht seiner Idee von Fußball im Weg: Schnelles Kurzpassspiel, Präzision am Ball. Dazu braucht es einen flachen Rasen: Kurz wie ein Teppich und ohne Löcher, Dellen oder Schadstellen.

Auswärts müssen RB Leipzig mit dem vorgefundenen Geläuf klarkommen, doch in der heimischen Arena können die Rasen(!)baller selbst bestimmen, ob auf einer Bullenweide oder auf einer top-gepflegten Grün gespielt wird. Daher wird derzeit der Belag ausgetauscht. Doch die Gärtner müssen sich sputen. Denn schon am Mittwoch ist Heidenheim im früheren Zentralstadion zu Gast.

Dass der Tausch des Rasens nicht pure Pedanterie eines detailversessenen Trainers und Sportdirektors ist, zeigt eine Episode aus dem Dezember 2014. Terrence Boyd, damals als Star der Mannschaft gehandelt, blieb im Spiel gegen Ingolstadt ohne Fremdeinwirkung am Rasen hängen. Das Grün war damals matschig und nass. Bei dem Unfall riss das Kreuzband und auch der Meniskus nahm Schaden. Bis heute hat der Offensivmann aus den USA mit Komplikationen zu kämpfen, kann immer noch nicht auflaufen.

joka/gs

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus News

Jede Woche im LVZ-Tippspiel zur Saison 2016/17 regionale Partien tippen und tolle Preise gewinnen! mehr