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Braunschweiger Fans wollen Spiel bei RB Leipzig boykottieren

Braunschweiger Fans wollen Spiel bei RB Leipzig boykottieren

Die neue Saison in der 2. Bundesliga hat noch gar nicht begonnen und schon geht der alte Konflikt wieder los: Fans der alteingesessenen Traditionsclubs lehnen Spiele gegen Aufsteiger RB Leipzig ab.

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Viele Braunschweiger Fans wollen ihr Team nicht in Leipzig unterstützen.

Quelle: dpa

Leipzig. Dieses Mal trommeln die Anhänger von Eintracht Braunschweig. „Der 13. September wird kein schöner Tag sein, das steht schon jetzt fest. Denn ganz egal, wie unsere Eintracht an jenem Samstag im Leipziger Zentralstadion gegen ‚Rasenballsport’ Leipzig spielen wird – dass wir überhaupt zu einem Pflichtspiel gegen das Farmteam von Red Bulls Gnaden antreten müssen, ist eine Schande für den deutschen Fußball“, heißt es in einem von 19 Ultra-Gruppierungen und vielen Einzelfans unterzeichneten Schreiben.

Das Papier wurde am Montag auf mehreren Webportalen veröffentlicht.Die Schlussfolgerung der Braunschweiger Kurve: Sie bleibt zu Hause und wird ihre Mannschaft am fünften Spieltag auswärts nicht unterstützen. „Keine Aufmerksamkeit und nicht einen Cent an Eintrittsgeldern“, heißt es weiter. Stattdessen wollen die Fans ein Public Viewing im Eintracht-Stadion auf die Beine stellen und so ein Zeichen gegen das „Marketinginstrument einer österreichischen Brausefirma“ setzen.Für Eintracht-Sprecherin Marion Herzberg ist die Aktion der Schlachtenbummler zwar nachvollziehbar, uneingeschränkt unterstützen will sie den Aufruf aber nicht. „Es geht auch um die Mannschaft, sie braucht auswärts dringend die Unterstützung der Fans“, sagte sie auf Anfrage von LVZ-Online.

Auf keinen Fall werde der Verein ein Public Viewing organisieren. „Wir sind nur Mieter im Stadion und haben gar keine Möglichkeit dazu“, so die Sprecherin. Die Fans aus Niedersachsen betreten mit ihrer Boykott-Idee ausgetretene Pfade. In der Vergangenheit hatten bereits mehrfach Anhänger von seit Jahren etablierten Vereinen gegen Spiele ihrer Lieblingsteams bei RB protestiert. Zuletzt sagte der VfB Stuttgart ein für den 23. Juli ins Auge gefasstes Testspiel bei den Roten Bullen ab. Das zumindest wäre ohne weitreichende Folgen bei einem Punktspiel in der 2. Bundesliga nicht möglich. Die Verantwortlichen von RB Leipzig blieben ihrer Linie auch in diesem Fall treu und wollten das Schreiben am Montag nicht kommentieren.

Matthias Roth, LVZ-Online

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