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Braunschweigs Trainer lobt sportliche Arbeit bei RB Leipzig - Eintracht will 2000 Fans mitbringen

Braunschweigs Trainer lobt sportliche Arbeit bei RB Leipzig - Eintracht will 2000 Fans mitbringen

Zahlreiche Anhänger von Eintracht Braunschweig wollen das Zweitliga-Auswärtsspiel ihrer Mannschaft bei RB Leipzig an diesem Samstag boykottieren. Damit protestiert der Eintracht-Fanrat gegen den Einfluss des Unternehmens Red Bull beim Aufsteiger aus Sachsen.

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Braunschweigs Trainer Torsten Lieberknecht. 

Quelle: Peter Steffen

Braunschweig. Die Braunschweiger Fußballfans, deren Verein 1973 die Trikotwerbung in der Bundesliga eingeführt hatte, werden die Partie auf einem Großbildschirm auf dem heimischen Schützenplatz verfolgen. Aus rechtlichen Gründen sind dort 999 Menschen zugelassen.

Trotz dieser Maßnahme werden nach Angaben des Bundesliga-Absteigers rund 2000 Eintracht-Fans das Team von Torsten Lieberknecht in Leipzig unterstützen. „Das ist immer noch sehr beachtlich. Jeder hat seine Einstellung, die wir akzeptieren müssen“, sagte der Braunschweiger Trainer am Freitag. Er lobte seinen Leipziger Kollegen Alexander Zorniger: „Die sportliche Arbeit ist hervorragend. Sie basiert auf einer Idee, das hat Leipzig vielen Traditionsvereinen voraus.“

Allerdings äußerte Lieberknecht auch Skepsis zum Leipziger Modell.  „Ich höre lieber traditionell handgemachte Musik als mit Synthesizer  aufgepeppte Boybands“, sagte der Braunschweiger Coach.

Er muss beim Aufsteiger auf den Norweger Vegar Hedenstad wegen Muskelproblemen verzichten. Für ihn gibt Benjamin Kessel sein Punktspiel-Debüt, der sich gerade im Training das Nasenbein brach, aber dennoch auflaufen soll. Auch im Angriff hat Lieberknecht eine unerwartete Baustelle. Der von RB Salzburg nach Braunschweig gewechselte Norweger Harvard Nielsen ist vom EM-Qualifikationsspiel gegen Italien angeschlagen zurückgekommen. Der Stürmer bekam einen Schlag auf den Oberschenkel.

Braunschweig kassierte zuletzt zwei Plieten in Folge. "Klar ist, wenn du zwei Spiele hintereinander verlierst, macht sich jeder seine Gedanken", so Lieberknecht. Bei der Eintracht solle jetzt aber keiner am Spielstil zweifeln. Lieberknecht ist davon überzeugt, dass seine Mannschaft gegen Leipzig eine Reaktion zeigen werde.

Matthias Roth/Peter Hübner

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