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Bullen-Vorstandschef Mintzlaff: "Herr Mateschitz war überglücklich"

RB-Aufstieg Bullen-Vorstandschef Mintzlaff: "Herr Mateschitz war überglücklich"

Die Freude war grenzenlos. Doch nach dem Aufstieg von RB Leipzig ist vor der ersten Saison in der 1. Bundesliga. Viele Weiche gilt es in wenigen Wochen zu stellen. Einen großen Umbruch im Kader schließt Vorstandschef Oliver Mintzlaff aus.

RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff (l.) und Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz.

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Er hat RB Leipzig aus der Taufe gehoben und mit seinen Millionen den Weg für den Aufstieg geebnet. Dietrich Mateschitz schwebte am Sonntag mit seinem Privatjet ein und brachte der Mannschaft auch bei seinem dritten Besuch bei einem Spiel Glück. Immer wenn der Red-Bull-Chef im Stadion ist, spielt das Team erfolgreich.

Und Mateschitz ließ sich von der Stimmung anstecken. "Er ist happy und überglücklich", berichtete Oliver Mintzlaff, Vorstandsvorsitzender bei RB Leipzig. Die Emotionen hätten beim "Chef" kaum Grenzen gekannt. Nach dem Schlusspfiff eilte der Österreicher in die Kabine und gratulierte den Jungs zum Aufstieg. "Wie es dort aussah, kann man sich kaum vorstellen", so Mintzlaff.

RB Leipzig in der Bundesliga. Vor sieben Jahren gegründet, durchlebte der junge Verein viele Höhen, aber auch Tiefen, wie verpasste Aufstiege aus den Niederungen der Ligen. "Herr Mateschitz hat viel Liebe und Engagement in den Verein gesteckt. Vor allem am Anfang gab es einen unfassbaren Support", so Mintzlaff. Jetzt habe der Osten wieder einen Erstligisten, das sei für ganz Fußball-Deutschland gut.

Kein großer Umbruch im Kader

Die Roten Bullen wollen jetzt Schritt für Schritt im Oberhaus des deutschen Fußballs ankommen und sich dort etablieren. Einen großen Schnitt im Kader ist dafür nicht vorgesehen. "Wir haben schon viel investiert, das aber auch langfristig", erklärt der RB-Vorstandschef. Die verpflichteten Spieler sollten die Mannschaft nicht einfach zum Aufstieg schießen, sondern sich auch entwickeln. "Den großen Umbruch wird es nicht geben", so Mintzlaff. Dennoch: Sportdirektor Ralf Rangnick und Trainer Ralph Haselhüttl werden schon in den nächsten zwei Wochen über den Kader der neuen Spielzeit beraten.

Dann heißen die Gegner auch Borussia Dortmund und Schalke 04. Vereine mit viel Tradition und einer überaus lebendigen Fanszene. Bedenken wegen Anfeindungen in neuer Qualität hat Mintzlaff nicht. "Wir sehen dem extremst gelassen entgegen", sagt er. RB habe mit dem Aufstieg auch Geschichte geschrieben und werde weiter Geschichte schreiben.

Die Red-Bull-Arena soll sich für die neue Saison kaum verändern. "Wir wollen erstmal sehen wie die Nachfrage ist", so Mintzlaff. Klar ist, das Kontingent für Dauerkarten bleibt beschränkt. RB prüft jetzt seine Preisstruktur und will zu diesem Thema auch mit den Fanverbänden sprechen. Danach, so Mintzlaff, werden die Konditionen für die 1. Bundesliga veröffentlicht.

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