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Bullenkopf-Wurf: Dynamo Dresden zu Geldstrafe und Teilausschluss verurteilt

Spiel gegen RB Leipzig Bullenkopf-Wurf: Dynamo Dresden zu Geldstrafe und Teilausschluss verurteilt

Das DFB-Sportgericht hat Dynamo Dresden zu einer Geldstrafe und einem Zuschauerteilausschluss verurteilt. Beim Pokalspiel gegen RB Leipzig im August hatten mehrere Personen den Kopf eines Bullen in Richtung Spielfeld geworfen.

Nach dem Bullenkopf-Wurf beim Spiel gegen RB Leipzig wurde Dynamo Dresden vom DFB-Sportgericht bestraft.

Quelle: Twitter

Frankfurt/Main. Nach dem Wurf eines abgetrennten Bullenkopfes während des Pokalspiels gegen RB Leipzig muss Fußball-Zweitligist Dynamo Dresden eine Geldstrafe von 60.000 Euro zahlen und ein Zweitliga-Heimspiel unter teilweisem Ausschluss der Öffentlichkeit austragen. Das entschied das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes am Montag. Die Dresdener waren im Juli schon einmal zu einem Zuschauer-Teilausschluss auf Bewährung verurteilt worden. Diese Bewährung wurde nun aufgehoben.

„Das Gericht verkennt nicht, dass das Risikospiel gegen RB Leipzig aufgrund der Bemühungen des Vereins gewaltfrei abgelaufen ist“, sagte der Vorsitzende Richter Hans E. Lorenz. „Gleichwohl zeigen mehrere Fälle nach dem Pokalspiel, dass Dynamo Dresden derzeit aufgrund des Verhaltens Teile seiner Anhänger keine günstige Prognose gestellt werden kann.“ Dynamo kann jetzt binnen einer Woche eine Berufung vor dem DFB-Bundesgericht gegen dieses Urteil einlegen.

Polizei: Sieben Personen waren beteiligt

Wie die Dresdner Polizei außerdem mitteilte, waren sieben Menschen an dem Wurf des abgetrennten Bullenkopfes im DFB-Pokalerstrundenspiel zwischen Dynamo Dresden und RB Leipzig beteiligt. Sechs Personen hätten identifiziert werden können, hieß es am Montag in einer Mitteilung nach Abschluss der Ermittlungen. Die Männer aus Nordsachsen und Südbrandenburg im Alter von 16, 17, 21, 26, 28 und 34 Jahren müssten sich nun wegen einer Ordnungswidrigkeit verantworten.

Dynamo hatte am 20. August RB Leipzig aus dem DFB-Pokal geworfen. Dabei hatten Fans den Kopf eines Rindes geworfen, der vor dem K-Block landete.  Die Aktion sorgte bundesweit für Negativschlagzeilen.

LVZ

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