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Comeback mit Fragezeichen: RB Leipzig ist heiß auf Pokal-Hit gegen Kutschke und SC Paderborn

Comeback mit Fragezeichen: RB Leipzig ist heiß auf Pokal-Hit gegen Kutschke und SC Paderborn

Auf dieses Wiedersehen freut sich nicht nur Alexander Zorniger: Die Rückkehr von Stefan Kutschke, der seit dieser Saison für den SC Paderborn stürmt, zieht auch die Fans von RB Leipzig in Scharen an.

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EX-RB-Stürmer Stefan Kutschke kommt mit dem SC Paderborn am Sonntag zum DFB-Pokal-Spiel nach Leipzig.

Quelle: GEPA Pictures

Leipzig. Mehr als 18.000 Tickets sind bereits für den DFB-Pokal-Kracher am Sonntagabend (18.30 Uhr) gegen den Bundesliga-Aufsteiger verkauft. Am Freitag bildeten sich Schlangen vor dem RB-Shop am Neumarkt. Ob der 1,94-Meter-Hüne rechtzeitig fit wird, ist jedoch fraglich.

Kutschke plagt sich derzeit mit einer Leistenzerrung. „Ich hätte keine Probleme, wenn seine Leiste auch bis Sonntag noch Probleme macht“, sagte RB-Trainer Zorniger am Freitag bei der Pressekonferenz mit einem Schmunzeln. Ein Sturmtank wie Kutschke, der die Bullen im Sommer 2013 zum Drittliga-Aufstieg schoss und danach zum VfL Wolfsburg wechselte, „kann Spiele im Alleingang entscheiden“, weiß auch Zorniger.

RB sieht sich trotz „Euphorie“ als Außenseiter

„Ich habe großen Respekt vor ihm, seiner Kopfballstärke und seinem Siegeswillen“, lobte der 46-Jährige gegenüber LVZ-Online seinen einstigen Zögling und guten Kumpel. Erst in dieser Woche standen beide gemeinsam auf dem Golfplatz. Zeit zum Plaudern blieb bei den HCL-Masters in Machern aber nur wenig. „Wir sind regelmäßig im Austausch und gratulieren uns bei sportlichen Erfolgen“, erzählte der RB-Coach.

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Leipzig. Auf dieses Wiedersehen freut sich nicht nur Alexander Zorniger: Die Rückkehr von Stefan Kutschke, der seit dieser Saison für den SC Paderborn stürmt, zieht auch die Fans von RB Leipzig in Scharen an. 18.000 Tickets sind bereits für den DFB-Pokal-Kracher am Sonntagabend gegen den Bundesliga-Aufsteiger verkauft. Ob der 1,94-Meter-Hüne rechtzeitig fit wird, ist jedoch fraglich.

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Diese hätte Zorniger künftig auch gerne wieder mit dem 25-Jährigen zusammen gefeiert. Dass sich die Verpflichtung des gebürtigen Dresdners in der Sommerpause wie Kaugummi zog, der Transfer am Ende platzte – darüber will der RB-Trainer keine großen Worte mehr verlieren. „Das Thema ist durch“, sagt er und richtet seinen Blick auf den Pokalhit am Sonntag, bei dem 25.000 bis 30.000 Zuschauer in der Red-Bull-Arena erwartet werden. Bundesliga-Aufsteiger gegen Zweitliga-Neuling – der Bullen-Coach sieht da die Rollen klar verteilt. „Über Favoriten müssen wir nicht reden“, stapelt Zorniger tief und hofft auf eine Außenseiterchance.

Dass die Männer von Trainer André Breitenreiter in Leipzig ihr erstes Pflichtspiel der Saison bestreiten, könnte für RB von Vorteil sein. Nach dem sensationellen 3:0-Sieg beim TSV 1860 München spricht Zorniger von „Euphorie“ in seiner Mannschaft. Er weiß aber auch, dass Paderborn nicht zu unterschätzen ist. Im vergangenen Jahr war RB mit einem 0:2 gegen Bundesligist FC Augsburg gleich in der ersten Runde ausgeschieden. Das soll sich nicht wiederholen. „Auch da waren wir mit Selbstvertrauen gesegnet“, warnt Zorniger. „Uns erwartet auch diesmal eine Mannschaft, die nicht zum Leichtsinn tendieren wird.“

Rebic angeschlagen, Compper wohl auf der Bank

Gegen Paderborn will der Trainer keine großen Veränderungen in der Startelf vornehmen. „Die Jungs haben es letzte Woche gut gemacht, auch die, die reingekommen sind“, sagt er und schließt dabei den derzeit noch nach seiner Form suchenden Kapitän Daniel Frahn mit ein. Er soll am Sonntag wieder neben Yussuf Poulsen auflaufen, der derzeit im Höhenflug ist. „Es kommt schon mal vor, dass ein Stürmer nicht trifft“, nimmt der Trainer Frahn in Schutz.

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Sieht RB Leipzig gegen Paderborn als Außenseiter: Trainer Alexander Zorniger.

Quelle: GEPA Pictures

Was auch an den Alternativen liegen dürfte: Terrence Boyd fällt nach seinem Kreuzbandriss noch länger aus. Und der wegen seiner WM-Teilnahme für Kroatien erst spät ins Training eingestiegene Neuzugang Ante Rebic wird ebenfalls von einer Verletzung zurückgeworfen. Wegen Muskelbeschwerden am Fuß musste der 20-Jährige in dieser Woche das Training abbrechen. Auf den ersten Einsatz des kroatischen Nationalstürmers müssen die Fans also noch warten. „Wir werden ihn nicht über Spiele fit machen“, betonte Zorniger. „Dafür sind meine anderen Spieler zu gut, als dass ich einen Neuzugang einfach so reinwerfe.“

Während wahrscheinlich auch der ebenfalls vom AC Florenz verpflichtete Innenverteidiger Marvin Compper erst einmal auf der Bank Platz nehmen wird, ist Mittelfeldspieler Diego Demme im Mittelfeld gesetzt. Auch für ihn wird es ein Wiedersehen geben – allerdings mit seinen alten Mannschaftskollegen. „Ich freue mich, ihnen das schöne Stadion zu zeigen“, sagte der 22-jährige Ex-Paderborner, der in der Winterpause nach Leipzig kam. Von der Euphorie im Team getragen, gibt er sich etwas kämpferischer als sein Coach: „Das Spiel wollen wir natürlich gewinnen“, sagt Demme – und das möglichst in der regulären Spielzeit. Elfmetertraining stand dem Vernehmen nach (bislang) noch nicht auf dem Übungsplan.

Robert Nößler

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