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Comeback von Tim Sebastian - Kampfansage aus Braunschweig

2. Bundesliga Comeback von Tim Sebastian - Kampfansage aus Braunschweig

So schnell kann es gehen. Im Pokalspiel gegen Osnabrück stand Tim Sebastian nicht einmal im Kader nun rückt er voraussichtlich in die Startelf. Gegner Eintracht Braunschweig macht sih bereit für ein intensives Spiel. "Wir wollen mehr als 100 Prozent geben", sagt Coach Torsten Lieberknecht.

Tim Sebastian

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Leipzig. In der 2. Bundesliga läuft es für beide Vereine noch nicht rund. RB Leipzig zeigte in den ersten beiden Spielen noch Schwächen in der Defensive, Eintracht Braunschweig gelang nur ein einziger Treffer. Wenn beide Teams nun am Sonnabend aufeinander treffen, könnte zumindest einer Mannschaft der Befreiungsschlag gelingen. „Wir wollen uns durchsetzen, müssen uns dazu aber steigern und vor allem im Spiel gegen den Ball giftiger werden und kompakter stehen“, gibt RB-Coach Ralf Rangnick die Marschrichtung vor. 

Der Trainer muss seine Defensive gleich auf zwei Positionen umbauen. Wie am Freitag bekannt wurde, fällt Innenverteidiger Antic Nukan mit seiner Bandverletzung an der Patellasehne im linken Knie sogar bis zu sechs Wochen aus. Das ergab am Donnerstag eine erneute Untersuchung bei Spezialist Ulrich Boenisch in Augsburg. 

Für den Türken rückt voraussichtlich Tim Sebastian zurück in die Startelf, nachdem er zuletzt nicht einmal im Kader stand. „Ich habe Tim die Situation erklärt, konnte nicht zwei Innenverteidiger auf die Bank setzen“, berichtet Rangnick. Das RB-Urgestein habe professionell reagiert, ordentlich trainiert und genießt nicht nur deshalb höchsten Respekt in der Mannschaft. 

„Wollen mehr als 100 Prozent geben“  

Braunschweigs Trainer Torsten Lieberknecht erwartet ein intensives Match. „Wir brauchen uns nicht zu verstecken, wollen mehr als 100 Prozent geben. Das ist gegen Leipzig auch nötig“, so der Coach der Eintracht. Die Niedersachsen haben den Saisonauftakt verschlafen. Im ersten Spiel kassierten sie im eigenen Stadion eine 1:3-Pleite gegen den SV Sandhausen. Schon in der Auswärtspartie danach präsentierten sich die Löwe stark und trotzten Kaiserslautern einen Punkt ab. „Wir haben zuletzt zwar Torchancen zugelassen, aber zu Null gespeilt. Fortschritte sind zu erkennen“, findet Lieberknecht. 

RB-Verteidiger Anthony Jung glaubt an weitere Steigerungen seines Teams. „Uns ist klar, dass wir in Osnabrück keine ideale Leistung gebracht haben. Aber die Entwicklung unseres Spiels ist ein Prozess und wir haben dennoch gute Ansätze gezeigt, an die wir nun anknüpfen wollen“, so der 23-Jährige. 

Mit einem Sieg könnten sich die Roten Bullen bereits auf einen direkten Aufstiegsplatz vorschieben. 21.000 Zuschauer, darunter 1.000 aus Leipzig, wollen die Partie nach jetzigem Stand sehen. 

RB-Torhüter Peter Gulácsi sitzt am Sonnabend die letzte Begegnung seiner Vier-Spiele-Sperre ab. Am Sonntag könnte er damit auch in der zweiten Mannschaft beim Match in Luckenwalde eingesetzt werden. 

Entwarnung gab die Feuerwehr inzwischen auch am Trainingszentrum am Cottaweg. Nach dem Chlorgas-Unfall am Donnerstag ist nun auch das Kellergeschoss des Gebäudes wieder freigegeben.

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