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„Die Leute schrecken vor nichts zurück“ – RB Leipzig macht sich auf intensives Spiel gefasst

„Die Leute schrecken vor nichts zurück“ – RB Leipzig macht sich auf intensives Spiel gefasst

Wie machen die Roten Bullen in den Augen ihres Trainers aus einer guten eine sehr gute Hinrunde? Die Antwort klingt simpel: Sie gewinnen noch zwei Spiele. RB-Trainer Alexander Zorniger wäre dann mit seiner Mannschaft zur Winterpause zufrieden.

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Rani Khedira freut sich auf die Weihnachtsferien in den Bergen.

Quelle: dpa

Leipzig. Zwei Aufgaben müssen die Roten Bullen in diesem Jahr noch auf dem Platz lösen. Nummer eins wartet bereits am Mittwoch und heißt VfR Aalen. Dieser Gegner hat in der Vereinschronik der Leipziger bereits einen festen Platz gesichert. Am 2. August erlebten die Fans in der Red Bull Arena die Premiere von RB in der 2. Bundesliga gegen das Team von der Ostalb. Einen Torjubel gab es beim 0:0 nicht.

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Leipzig. Wie machen die Roten Bullen in den Augen ihres Trainers aus einer guten eine sehr gute Hinrunde? Die Antwort klingt simpel: Sie gewinnen noch zwei Spiele. RB-Trainer Alexander Zorniger wäre dann mit seiner Mannschaft zur Winterpause zufrieden. Zwei Aufgaben müssen die Roten Bullen in diesem Jahr noch auf dem Platz lösen. Nummer eins wartet bereits am Mittwoch und heißt VfR Aalen.

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Mittelfeldspieler Rani Khedira erinnert sich dennoch gut an die Partie. „Wir waren die bessere Mannschaft, hätten den Sieg verdient gehabt“, findet der 20-Jährige auch noch vier Monate später. Nun will er mit seinen Kollegen einen neuen Anlauf nehmen. Aalen liegt zwar auf Platz 15 und befindet sich damit in höchster Abstiegsnot, Khedira erwartet aber  keine drei Punkte im Vorbeigehen.

Der Rasen in der Scholz-Arena ist ramponiert, bremst das schnelle Pass-Spiel der Leipziger. RB hat sich mit dem tiefen Geläuf zuletzt schon gegen Sandhausen schwer getan. Auch im heimischen Stadion raubte der zertretene Untergrund gegen Ingolstadt einige Prozentpunkte an Leistung. Mit dem Rasen müssen aber auch die Aalener klar kommen. Der VfR hat dafür die eigenen Fans im Rücken.

Khedira kennt den Anhang, weil Aalen gerade eine Stunde von seiner Heimatstadt Stuttgart entfernt liegt. „Die Leute schrecken dort vor nichts zurück, kommen auch bei Regen und Schnee ins Stadion“, sagt der Mittelfeldspieler mit einem Augenzwinkern. Eine Arbeitermentalität hat er in der Ostalb ausgemacht. Und so sieht Khedira auch seinen im 27 Kilometer von Aalen entfernten  Mutlangen aufgewachsenen Trainer. „Er kommt von dort, schreckt auch vor nichts zurück, schickt uns bei jedem Wetter auf den Platz“, so der 20-Jährige.

Problemzone Angriff

An seinem Kader muss Zorniger bis zum Mittwoch noch basteln. Vor allem die Besetzung des Angriffs weitete sich zum Problem aus. Mit Terrence Boyd, Ante Rebic und Yussuf Poulsen fehlen gleich drei Stammkräfte. „Die Quantität ist begrenzt, wir werden sehen, was wir uns einfallen lassen“, meint der Coach.

Zumindest Daniel Frahn ist nach seiner Gelbsperre zurück. Tim Sebastian und Joshua Kimmich sollen nach ihren Verletzungen wieder in den Kader rücken, sind aber für die Startelf noch keine Option. Besonders von Kimmich erwartet sich der Trainer positive Impulse. „Er will immer den Ball haben und das Team besser machen“, beobachtet der Übungsleiter bei den Trainingseinheiten. Angeschlagen ist noch Diego Demme, mit ihm rechnet der Trainer trotzdem. Gute Nachricht für Georg Teigl: Nach seinem 16. Punktspieleinsatz in Fürth hat sich sein Vertrag automatisch bis 30. Juni 2016 verlängert.

Beim Gegner lobt Zorniger den Albaner Jurgen Gjasula: „Er hätte schon zwei oder drei Runden in der ersten Liga spielen müssen.“ Außerdem stehe Aalen mit einem 4-1-4-1-System besonders kompakt. Das letzte Auswärtsspiel werde „tricky“. Am kommenden Montag folgt dann das letzte Heimspiel vor dem Weihnachtsurlaub gegen 1860 München. Rani Khedira freut sich danach auf ein Familientreffen. Schwer vorstellbar: Fußball spiele an den Feiertagen keine Rolle, wenn der U21-Nationalspieler seinen Weltmeister-Bruder Sami trifft, beteuert er. „Wir fahren in die Berge, sind eine stinknormale Familie“, sagt der Mittelfeldspieler von RB.

Matthias Roth

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