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Dream-Team etabliert sich in der Offensive von RB Leipzig

Forsberg und Sabitzer Dream-Team etabliert sich in der Offensive von RB Leipzig

Emil Forsberg und Marcel Sabitzer sorgen derzeit bei RB Leipzig für Wirbel - drei Tore und zwei Vorlagen gingen in den vergangenen zwei Partien auf das Konto der beiden Nationalspieler. In der bisherigen Saison erzielten sie die Hälfte aller Treffer.

Sind derzeit kaum zu stoppen: Marcel Sabitzer (links) und Emil Forsberg.
 

Quelle: dpa

Leipzig.  - Emil Forsberg verneigte sich nach dem 2:1-Sieg gegen Fortuna Düsseldorf vor den Fans von Fußball-Zweitligist RB Leipzig. Sie hatten dem schwedischen Nationalspieler ein Ständchen zum 24. Geburtstag gesungen, ihn aber auch für sein Tor und seine Vorlage hochleben lassen. „Emil hat gerade richtig Freude am spielen. Er ist ein super Fußballer, der ein Auge für seine Mitspieler hat und selbst im Abschluss sicher ist“, sagte Marcel Sabitzer, der das zweite Tor erzielte und vom genialen Pass des Schweden profitierte. Gemeinsam sind die beiden das neue Dream-Team im Angriff von Leipzig.

Forsberg (5) und Sabitzer (4) haben zusammen die Hälfte aller 18 Tore erzielt. Mit einem Treffer und zwei Vorlagen in den vergangenen zwei Partien ist der Schwede ein entscheidender Faktor für den Höhenflug seines Teams auf den direkten Aufstiegsrang zwei. In Sabitzer fand er zuletzt zweimal einen dankbaren Abnehmer für seine klugen Anspiele. „Ohne die super Zuspiele kann ich auch die Treffer nicht machen“, meinte der Österreicher, der nun mit seinem Sturmpartner am Dienstag (20.30 Uhr) in der zweiten Runde des DFB-Pokals bei der SpVgg Unterhaching wieder zuschlagen und für das Weiterkommen sorgen will.

Der Forsberg-Bonus: Er kann mit beiden Füßen Tore erzielen. Gegen Düsseldorf traf er per Linksschuss, sein Trainer Ralf Rangnick schwärmte: „Wie er den Ball angenommen und geschossen hat, das war technisch schon toll.“ Dabei plagten den 24-Jährigen vor der Partie gegen die Fortuna starke Zahnschmerzen, sein Einsatz stand auf der Kippe. Am Samstag musste der Weißheitszahn schließlich raus. Der kompletten Leipziger Mannschaft ist derzeit allerdings kaum der Zahn zu ziehen.

„RB ist gerade in einer Topverfassung“, bescheinigte Gäste-Coach Frank Kramer den Sachsen. Nach acht ungeschlagenen Partien am Stück wird die Brust immer breiter. „Ich habe mein Selbstvertrauen aber auch durch die Nationalmannschaft“, erklärt Sabitzer, der mit Österreich kürzlich die EM-Quali schaffte. Aus den vielen starken Individuen formt Rangnick langsam ein aufstrebendes Team.

RB Leipzig hat seine Serie ausgebaut und den dritten Sieg und das achte ungeschlagene Spiel in Folge eingefahren. Am Freitagabend (23.10.2015) gewannen die Gastgeber vor 24.095 Zuschauern in der Red-Bull-Arena gegen Fortuna Düsseldorf mit 2:1. Fotos: dpa

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Der Coach lud vor dem Bochumspiel zu einem gemeinsamen Spieleabend mit Kicker, Billard, Tischtennis und Dart ein. Der Spirit zahlt sich aus. „Es hat etwas Zeit gebraucht, bis wir zueinander gefunden haben“, erklärte Sabitzer, der im Sommer vom österreichischen Meister Red Bull Salzburg kam und ergänzte: „Hier in Leipzig macht es gerade sehr viel Spaß mit dem Team.“ Nach einem Drittel der Saison ist RB dort angekommen, wo viele den ambitionierten Club von Beginn an erwartet hatten: auf einem Aufstiegsplatz.

„Drei Siege hintereinander tun gut, und man merkt es auch mit Blick auf die Tabelle“, sagt Kapitän Dominik Kaiser. „Wir haben mit den vielen Unentschieden nicht den besten Start hingelegt. Deshalb ist es super, jetzt vorne dran zu sein. Dort wollen wir bleiben“, meinte Sabitzer.

Von Anne Grimm

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