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Dynamo Dresden: DFB-Richter entscheidet über Strafe für Bullenkopf-Wurf

Nach Sieg gegen RB Leipzig Dynamo Dresden: DFB-Richter entscheidet über Strafe für Bullenkopf-Wurf

Nach der „Bullenkopf-Affäre“ aus dem DFB-Pokalspiel zwischen der SG Dynamo Dresden und RB Leipzig im August steht noch immer nicht fest, wie der DFB Dynamo bestrafen wird. Nach Medienberichten ist der Strafantrag des DFB-Kontrollausschusses aber enorm.

Dieser Bullenkopf flog im DFB-Pokalspiel zwischen der SG Dynamo Dresden und RB Leipzig aus dem K-Block in Richtung Rasen.

Quelle: Twitter

Dresden. Nach der „Bullenkopf-Affäre“ aus dem DFB-Pokalspiel zwischen der SG Dynamo Dresden und RB Leipzig im August steht noch immer nicht fest, wie der DFB Dynamo bestrafen wird. „Zu den Vorfällen beim Pokalspiel gegen Leipzig liegt ein Antrag des DFB-Kontrollausschusses vor, dem wir nicht zugestimmt haben“, teilte Dynamos Kaufmännischer Geschäftsführer Michael Born gegenüber den Dresdner Neueste Nachrichten mit. „Eine einzelrichterliche Entscheidung wurde noch nicht gefällt, dieser wollen wir auch nicht vorgreifen.“

Wie die „Bild“ berichtet, ist der Strafantrag enorm. Dynamo soll laut Bericht zum einen 55.000 Euro zahlen, zum anderen soll die Bewährungsstrafe aus dem Gastspiel in Magdeburg in der vergangenen Saison greifen. Das würde die Sperrung des K-Blocks für ein Heimspiel bedeuten.

Insgesamt könnte sich der Schaden für die Schwarz-Gelben so auf rund 100.000 Euro summieren. Zumindest könnte sich Dynamo das Geld zurück holen. Denn ein Beteiligter der damaligen „Aktion“ konnte identifiziert werden. Dabei handelt es sich um einen 21-Jährigen aus Brandenburg. „Sollte es zu einer Strafe kommen, werden wir weitere Schritte prüfen, auch hier werden wir nicht vorgreifen“, so Born weiter.

Dynamo hatte am 20. August sensationell RB Leipzig aus dem DFB-Pokal geworfen. Geworfen hatte allerdings auch mindestens ein Fan – und zwar den Kopf eines Rindes, der vor dem K-Block landete. Die Aktion sorgte bundesweit für Negativschlagzeilen.

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